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[Mitte 1999] Als es um 234.000 Mark geht, sagte der SPD-Oberbürgermeister Dielewicz:
"Das habe ich auf der Fahrt zu dieser Sitzung zum erstenmal gelesen"
Müssen wir Steuerzahler dankbar sein, daß er es überhaupt noch gelesen hat?
Oder ist schon völlig egal, was mit den Steuergeldern geschieht?
* MEINUNGSÄUSSERUNG
Prima Führungsstil vom SPD-Mann Dielewicz
Wenn jemand 12.000 Mark pro Monat verdient (Nebeneinkünfte mochte uns SPD-Mann Dielewicz auf Anfrage ja nie verraten; aber wie sagt der Volksmund? Keine Antwort, ist auch eine Antwort), wenn also jemand nicht schlecht bezahlt wird, dann darf man doch erwarten, daß er seine Arbeit auch ordentlich macht, oder?
Dielewicz / (C) Redaktion 100elf
SPD-Oberbürgermeister Dielewicz
Den pott-häßlichen ZOB nannte der zugereiste Dielewicz eine "architektonische Bereichung" des Stadtbildes – nun ja.
"Sein" zugereister Stadtbaurat Roedig, den Dielewicz trotz 100.000 Mark Korruptionsaffäre im Bauamt als besten Stadtbaurat bezeichnete, den er kenne, wanderte in die schönen USA aus, nachdem Roedig in Flensburg gewirkt hatte.
Ein Leserbrief wirft Licht auf Stadtbaurat Roedigs Wirken in Amberg

Ein Zeichen für den gelungenen Führungsstil des SPD-Oberbürgerkönigs Dielewiczs mag uns einfachen Steuerzahlern sein, daß seinerzeit bei der Renovierung des Rathauses einfach vergessen wurde, daß man die angemieteten Ausweichräumlichkeiten beim Ausziehen ja auch wieder renovieren muß. Jeder normale Bürger weiß das – im Rathaus wurde das einfach vergessen. Schlimm? Ach was.
Bemühen wir noch einmal den Volksmund: Der Fisch, so sagt man, fängt am Kopf zu stinken an.

Zwar wunderte sich damals die Vorsitzende des Finanzausschusses, daß man die Kosten für die Renovierung vergessen hatte. Aber bei 234.000 Mark, die zudem noch vom Steuerzahler zu berappen sind… was soll der Geiz? Das "Flensburger Tageblatt" vom 18-9-96 zitierte den bestens vorbereiteten SPD-Oberbürgermeister Dielewicz: "Das habe ich auf der Fahrt zu dieser Sitzung zum erstenmal gelesen". Wir sind dankbar, daß er es wenigstens noch schnell in seiner Dienstlimousine gelesen hat. Obwohl es eigentlich auch egal ist. Denn:

Daß recht locker mit den Steuergeldern umgegangen wird, zeigte sich ja auch bei den ohne Deckung ausgegebenen 285.000 Mark bei der Renovierung des Museums. Statt mit eisernem Besen aufzuräumen und Schlendrian und Unfähigkeit auszumerzen, räumte der seinerzeitige Stadtbaurat Roedig "Patzer" ein. Und Dielewicz? Der hatte noch nie einen besseren Stadtbaurat gesehen. Daran änderte auch die 100.000 Mark Korruptionsaffäre in Roedig's Bauamt nichts.

* Die Bürgernähe eines SPD-Mannes
* Keine Presseinfos für kritische Journalisten
* Androhung einer Klage wegen diesem "Flensburg online" - Kommentar
Unvergessen auch Flensburgs Spülmaschine. Der "Bund der Steuerzahler" nahm Flensburg deshalb in sein Schwarzbuch auf. Eine traurige Berühmtheit, auf die wir lieber verzichtet hätten. * "Von Schildbürgern und Steuergeldverschwendern"

Die Stadt: Flensburg
Das Medium: Internet
Die Adresse: www.flensburg-online.de

Look back: "Bund der Steuerzahler" 1995 über Flensburg: "Von Schildbürgern und Steuergeldverschwendern"



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