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27-August 1999


Samstags und sonntags wird der Müll illegal abgelagert. Besonders betroffen die Recyclinghöfe Katharinenhof und Schottweg.


Wenn der alte Kühlschrank 100.000 Mark Bußgeld kostet.



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UMWELTSCHUTZ-POLIZEI –
Unzulässige Abfälle

Unzulässige Abfallablagerungen an Flensburgs Recyclinghöfen

Seit einiger Zeit wird durch das Technische Betriebszentrum der Stadt Flensburg und dem Umweltschutztrupp der Polizei Flensburg festgestellt, daß die unzulässige Abfallablagerungen vor den Toren der Recyclinghöfe Ausmaße angenommen hat, die nicht länger tolerierbar sind.

Außerhalb der Öffnungszeiten der Höfe werden insbesondere am Katharinenhof und Schottweg Abfälle abgelagert. Als Schwerpunkte wurden der Samstag-Nachmittag sowie der Sonntag festgestellt.

Abgelagert werden u.a. Bauschutt, Ölkanister, Bauholz, Kühlschränke, Haus- und Gartenabfälle, Elektrogeräte, Metalle, Autobatterien, Farben und Holzschutzmittel.

Grundsätzlich stellt eine solche Abfallentsorgung eine Ordnungswidrigkeit dar. Die Bußgeldandrohung sieht für solche Fälle eine Höhe von bis zu 100.000 Mark vor.

Bei entsprechender Qualität des Abfalls (Kühlschränke, Farben, Batterien und andere umweltgefährdende Stoffe) ist in der Regel schon ein Straftatbestand berührt.

Die Umweltschutzpolizei Flensburg weist darauf hin, daß eine Entsorgung nur während der Öffnungszeuiten erfolgen kann. Vielfach ist die Entsorgung kostenlos oder gegen ein geringes Entgeld möglich.

Die Polizei wird in Zukunft die Überwachungen der betroffenen Recyclinghöfe zu allen Tageszeiten verstärken und bei Nichtbeachtung der rechtlichen Grundlagen entsprechende Verfahren einleiten.
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