Der Idstedt-Löwe ist ein Siegesdenkmal und
erinnert an den Sieg der dänischen Armee über Schleswig-Holstein in
der
Schlacht von Idstedt
am 25. Juli 1850. Das Ergebnis dieses Sieges war, dass Flensburg
weiterhin zu Dänemark gehörte.
Geschaffen wurde der
Idstedt-Löwe von dem dänischen Bildhauer H.W. Bissen (1798 -
1868). Hier für ein Bild
von H.W. Bissen klicken
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 Im Jahre 1862 wurde das Denkmal enthüllt. Es stand auf
dem Alten Friedhof, Flensburg. Ungefähr 30 Meter nördlich vom
Dänischen Idstedt Denkmal.
In der Dänischen Gedenkstätte
zur Schlacht bei Idstedt am 25-Juli 1850 sind 51 dänische Soldaten, die
während der Schlacht den Tod fanden, beerdigt.
Idstedt im Internet
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Foto: Friedrich Brandt
Archiv: Bill C. Walton
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Foto: Friedrich Brandt
Archiv: Bill C. Walton
Links im Vordergrund die Dänische Gedenkstätte
auf dem Alten Friedhof in Flensburg, im Hintergrund die Bundsen-Kapelle
erkennbar.

Alter Friedhof Blick
auf die Stelle, an der früher der Idstedt-Löwe stand
Rechts ein Teil der Dänischen Gedenkstätte zu erkennen
Foto: Bill C. Walton (Aufnahme
1988)
Fotos aus dem Alten
Friedhof, Flensburg
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siehe Oeversee: Das Gefecht von
1864
siehe vielleicht auch unsere
Info-Seite über den
Fotografen Friedrich Brandt

Wir danken
Bill C. Walton für die Anregungen und die tatkräftige Hilfe bei
der Zusammenstellung dieser Seite.
Besuchen Sie auch die
Fotoausstellung der 3D-Fotografien von
Bill C. Walton
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Nur zwei Jahre nachdem der Idstedt-Löwe
aufgestellt worden war, nämlich im Februar 1864, zerstörten
ihn pro-preußische Flensburger Bürger.

Archiv: Bill C. Walton
Hintergrund: Im Krieg 1863/64 zwischen Dänemark und Schleswig-Holstein
mit Preußen und Österreich siegte diesmal die deutsche Seite.
Flensburg wurde wieder deutsch.
Die Überreste des Denkmals wurden auf Anweisung Bismarcks nach Berlin
geschafft, wo der Idstedt-Löwe restauriert und in der Kadetten-Anstalt
bei Lichterfelde aufgestellt wurde.
1945, nach Ende des Zweiten Weltkrieges, brachte man das Denkmal nach
Kobenhagen, wo es noch heute steht.

Der Idstedt Löwe auf hölzernem
Sockel in Kobenhagen
Foto: Andreas Morch
Archiv: Bill C. Walton

Der Idstedt Löwe auf steinernem Sockel
in Kobenhagen [2002]
Mittlerweile befinden sich auf dem Sockel auch die Bronze-Tafeln
Foto: Eric Kirschner
Archiv: Bill C. Walton
Fotos aus dem Alten Friedhof, Flensburg
Kopie des Idstedt-Löwen
in Heckeshorn (Berlin)
Im Jahre 1869 ließ der Berliner Geschäftsmann
Wilhelm Conrad vom Idstedt-Löwen eine Zink-Kopie anfertigen.
Diese Kopie wurde im "Alsen", einem Neubau-Komplex in der Nähe von
Wansee bei Berlin ausgestellt.

Foto: Archiv Bill C. Walton
Interessant zu wissen: Anstelle der vier Porträts, die sich auf der
Original-Statue befinden, nämlich die Profile der Generäle Kroghe
und Schleppergell und der Colonels Helegsen and Læssøe, befand
sich auf der Kopie nur ein einziges Porträt, nämlich das Profil
des Prinzen Frieddrich Carl, dem preußischen Kommandeur des Krieges
von 1864.

Kopie des
Idstedt-Löwen in
Heckeshorn
Foto: Prof. Erhard Senf / Archiv: Bill C. Walton
Nach dem Tode von Wilhelm
Conrad wurde der Komplex unterteilt und verkauft. Die Löwenstatue
stand fortan ziemlich eingeengt zwischen den Gebäuden.
Im Jahre 1919 verlor die Kopie des Idstedt-Löwen ihren Schwanz. Im
Jahre 1923 ging die Kopie des Idstedt-Löwen ins Eigentum der Stadtregierung
über. Mehre Anläufe, um die Statue zu reparieren, wurden unternommen.

Kopie des
Idstedt-Löwen in
Heckeshorn
Foto: Prof. Erhard Senf / Archiv: Bill C. Walton
Erst 1938 wurde die Statue nach Heckeshorn transportiert, wo die notwendigen
Reparaturen durchgeführt wurden.
Heute steht die Statue allein in einem kleinen Park bei Heckeshorn. Und
wahrscheinlich weiß kaum einer der Spaziergänger um die eigentlichen
Zusammenhänge.

Kopie des
Idstedt-Löwen in
Heckeshorn
Foto: Prof. Erhard Senf / Archiv: Bill C. Walton
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