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Im Jahr 2003 zog der seinerzeit noch unter "Flensburger Tafel" firmierende Verein in die Räume in der Kurzen Straße, dort, wo sich früher die Kneipe Grisou befand.

Kommentar
im Jahr 2003 –

Sollen Besoffene bedient werden? Oder sollen sie erst ausnüchtern?

"Besoffene werden grundsätzlich nicht bedient"– so wurde Regina Rother im "Flensburger Tageblatt" vom 13. März 2003, Seite 15, zitiert.

Eigentlich die richtige Verhaltensweise, um der durch Alkohol entstandenen Not entschieden vernünftig zu begegnen.

Aber: Die Frau Rother führt seit Ende Juni 2003 nicht mehr den Laden der Flensburger
Tafel.

Wie uns mitgeteilt wurde, entspricht die wie wir finden vernünftige Einstellung von Frau Rother auch "nicht den Richtlinien und Grundsätzen der Tafeln".
Tja, wenn in Flensburg schon die Junge Union Flensburg die Freigabe von weiteren Drogen fordert, dann wundert uns nicht, dass auch mit Alkohol recht lasch umgegangen wird.

Wir meinen: Wer besoffen zum Arbeitsamt kommt, um sich vermitteln zu lassen, muss nach Hause geschickt werden, und der Staat muss ihm eine empfindliche Kürzung seiner Bezüge aufbrummen.
Wer besoffen kommt, um sich Essen abzuholen, sollte auch erst eimal ausnüchtern. Nur so, finden wir, kann dem Einzelnen klar gemacht werden, dass sein Alkoholkonsum nicht toleriert wird.
Oder ist irgendwie in diesem Land schon alles egal?
     – Nane Jürgensen –

Götterspeise

Flensburger Tafel
Flensburger Gaben
Kurze Strasse 1, 24937 Flensburg
Telefon: 18 17 34
Öffnungszeiten: Mo - Frei 10 - 18 Uhr

siehe Foto der einstigen Flensburger Tafel in der Kurze Straßel

Der einstige Verein Flensburger Tafel, der jetzt Flensburger Gaben heißt, trug während der Gründungsphase den Beinamen Götterspeise.

Stand Juni 2003 –
Im Juni 2003 führt die — damals noch unter dem Namen 'Flensburger Tafel' fungierende Organisation rund 600 Kundenkarten, wobei pro Kundenkarte im Durchschnitt 4 Personen versorgt werden.
"Unsere Kunden sind RentnerInnen, Arbeitslose, SozialhilfeempfängerInnen, Alleinerziehende, Kinderreiche Familien, Obdachlose, MigrantInnen, AussiedlerInnen aus den ehemaligen Republiken der UDSSR, etc."

Die Kunden bekommen einen Kundenausweis, der ein Jahr gültig ist und mit dem sie dann zwei Mal pro Woche Waren im Laden erhalten können.
Als Unkostenbeitrag fallen dabei pro erwachsener Person 1 €uro an.

Aus dem Archiv —
Die "Flensburg-Harrisleer Götterspeise" wurde im Mai 1997 nach dem Vorbild anderer Tafeln in Schleswig-Holstein gegründet. Aufgabe ist es, überschüssige und gespendete Lebensmittel abzuholen und an bedürftige Menschen weiterzuleiten.

Gut und gerne rund 20 Prozent aller Lebensmittel in unserer Überflußgesellschaft werden weggeworfen. Das muß nicht sein. Die "Flensburg-Harrisleer Götterspeise" schöpft den Überfluß an Lebensmitteln ab und verteilt ihn an bedürftige Menschen. Unterstützt wird die Aktion dabei von Obst- und Gemüsehändlern, Bäckereien wie auch Restaurants und Supermärkten.
Darüber hinaus sucht die Initiative jederzeit Helfer als Fahrer beim Abholen und Verteilen der Waren oder für den Telefondienst.

Haben Sie sich schon mal die Riesen aufblasbare Küche am Südermarkt angeschaut?


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