Während der Nazi-Zeit war der Burgplatz in Schlageter-Platz umbenannt.

Albert Leo Schlageter galt "für die Nationalsozialisten als ein früher Märtyrer der nationalen Bewegung. Er wurde 1894 in Schönau im Schwarzwald geboren und nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil.

Zwischen 1919 und 1921 war er als Freikorpsmitglied an Kämpfen im Baltikum und in Oberschlesien sowie an der Niederschlagung eines kommunistischen Aufstands im Ruhrgebiet beteiligt.

Seit 1922 war Schlageter Mitglied der "Grossdeutschen Arbeiterpartei", einem Ableger der NSDAP.

Er beteiligte sich 1923 mit Sabotageakten am sogenannten "Ruhrkampf" gegen die französischen Besatzungstruppen, wurde aber verraten, von der französischen Besatzungmacht verhaftet und zum Tode veruteilt. Am 26. Mai 1923 wurde Schlageter in der Nähe von Düsseldorf erschossen."
[Quelle: "Das braune Köln" (S. Roeseling, Emons-Verlag, 1999 ]

Das Kriegerdenkmal auf dem Chr. - Fr. - Voigt Platz:

Flensburg online: Kriegerdenkmal Chr.-Fr.-Voigt Platz



Das Kriegerdenkmal vor dem Städtischen Museum auf dem Museumsberg:


Flensburg online: Kriegerdenkmal Museumsberg


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Wir würden gerne die Inschriften der Denkmäler hier online legen. Hat vielleicht jemand diese Daten und kann sie uns zur Bereitlage zur Verfügung stellen?

Kriegerdenkmäler
in Flensburg

Auf dem Flensburger Burgplatz gab es ein Kriegerdenkmal.
Nach den Unterlagen im Flensburger Stadtarchiv wurde das Denkmal im Zusammenwirken des örtlichen Kriegervereins mit der damaligen Städtischen Kunstkommission am 19.6.1926 feierlich auf dem Burgplatz eingeweiht.

Wir haben eine kleine Bilder-Seite mit "Auf der Wacht" für Sie zusammengestellt hier klicken…

"Auf der Wacht"Geschaffen wurde das Denkmal vom Flensburger Bildhauer ANDREAS TREEDE. Der Original-Titel der Skulptur lautete "Auf der Wacht", und das Denkmal sollte an die Soldaten und Gefallenen des Flensburger Regiments 86, das in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts in den ehemaligen Duburg-Kasernen garnisoniert war und von hier aus 1914-18 an die Fronten des Ersten Weltkreiges zog, erinnern.

   Die zeitgenössischen Kommentare und späteren Instrumentalisierungen rückten das Denkmal unweigerlich in die nationalistisch-rechtsextreme Ecke: so deutete Oberst a.D. VON AHLEFELDT schon bei der Einweihung das Denkmal auch als Mahnmal für den zu überwindenden "Gewaltfrieden von Versailles" sowie als Aufforderung "zum Wiederaufbau unseres Vaterlandes".


  Blick auf den Burgplatz (April 2002)

   In der NS-Zeit, während der der Burgplatz in "Schlageter-Platz" umbenannt war, (Schlageter galt für die nationalsozialistische Proganda als letzter Soldat des Ersten Weltkrieges und gleichzeitig als erster Soldat des Dritten Reiches) diente das Denkmal als beliebter Versammlungspunkt von NS-Formationen, wobei deutsche Wehrhaftigkeit und die angebliche Dolchstoßlegende beschworen wurden.

   1974 wurde das Denkmal infolge der Fahrbahnverbreiterungen entfernt und zunächst auf dem Gelände der Duburg-Kaserne verwahrt. Nach deren Abriß Anfang der 1990er Jahre erfolgte die Verbringung zusammen mit dem Denkmal "Deutschland ungeteilt" (ehemals Berliner Platz) in den gesicherten Auffahrtbereich der Schützenkuhle-Schule.

   Ein abschließender Entscheid über den Verbleib der Denkmäler steht m.W. bislang noch aus. Die Verwaltungszuständigkeit liegt bei der Unteren Denkmalschutzbehörde im Technisches Rathaus; die politsche Zuständigkeit liegt beim Kulturausschuß bzw. Bauauschuß der Flensburger Ratsversammlung.
Das – allerdings nicht fachzuständige – Stadtarchiv würde aus grundsätzlichen Erwägungen die Einrichtung eines mit einer Infotafel ergänzten Denkmalgartens, eventl. auf dem Friedenshügel, begrüßen.
[Wir danken den hilfreichen Informationen von Flensburgs Stadtarchivar Dr. Broder Schwensen]



Flensburg online: Kriegerdenkmal am Städtischen Museum auf dem Museumsburg Altes Gymnasium... klick mich Kriegerdenkmal vor dem Städtischen Museum auf dem Museumsberg
Links im Hintergrund der Schulturm vom Alten Gymnasium
Rechts im Hintergrund der Turm der Katholischen Kirche

Siehe vielleicht auch Arbeitslager während der Nazi-Zeit in Flensburg und Kriegerdenkmal Düppeler Schanze in Dänemark


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Gedenkstein Burgplatz