Student in Flensburg Flensburg online

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Fachhochschule Flensburg

Die Fachhochschule Flensburg ist enstanden aus der "Königlichen Seedampf-Maschinistenschule", die 1886 gegründet wurde.
Seit 1973 ist die offizielle Bezeichnung "Fachhochschule Flensburg". Heute werden hier nicht nur Seeleute, sondern auch Betriebswirte, Maschinenbauer, Elektrotechniker, Technische Übersetzer, Wirtschaftsinformatiker, Technische Informatiker, Mathematiker und in Kürze auch Bioverfahrenstechniker ausgebildet.
Glaubt man den Professoren, hat die FH in der Wirtschaft einen guten Ruf und ist bekannt für praxisnahe, fundierte Ausbildung. Insgesamt sind an der FH ca. 3.000 Studenten immatrikuliert, das macht die FH freundlich und überschaubar. Die verschiedenen Gebäude (Richtfest 1978) liegen auf dem Flensburger Sandberg verstreut und das gesamte Gelände ist sehr gepflegt. Außenstellen sind u.a. am Bahnhof (Technisches Übersetzen) und an der Flensburger Förde (Großmotorenlaboratorium). Der AStA ist sehr aktiv, was sich in einem breitgefächerten Sportangebot, diversen AG's und sonstigen Angeboten, wie Papierladen und Mailbox niederschlägt. Als wesentliche Nachteile sind die total unterdimensionierte Cafeteria und die ebenso nicht gerade reichhaltig ausgestattete Bibliothek zu nennen. Allerdings ist hier Abhilfe in Sicht, die in der Planung befindlichen Erweiterungsbauten sollen eine große Mensa und eine Bibliothek für FH und Universität beherbergen. Verkehrstechnisch ist die FH zu Fuß ganz gut, mit dem Bus einigermaßen und mit dem Auto eher schlecht zu erreichen.


Bildungswissenschaftliche Hochschule - Universität

Die Pädagogische Hochschule Flensburg wurde im Jahr 1946 gegründet.
Sie setzt die Tradition der "Pädagogischen Akademien" fort, mit denen das frühere Land Preußen die akademische Lehrerbildung begründetete. Seit kurzer Zeit lautet die korrekte Bezeichnung "Bildungswissenschaftliche Hochschule - Universität". Wie schon der Name sagt, werden hier Lehrer ausgebildet, und zwar vor allem für Grund- und Hauptschulen. Darüber hinaus gibt es noch andere Studiengänge, unter anderem "Angepaßte Technik und Pädagogik für ländliche Entwicklung in der dritten Welt" und "Gesundheitspädagogik".
Die BU liegt in Flensburgs Osten im Stadtteil Fruerlund, die Gebäude stammen dem Aussehen nach aus den sechziger Jahren.

Abschließend einige Anlaufstellen der BU.


Studentisches Leben

Flensburg ist keine Studentenstadt. Obwohl es in Flensburg zwei Kinos, einen Haufen Kneipen, einige Bühnen und das Eros-Center gibt, existiert kein studentisches Nachtleben. Echte Studentenkneipen gibt es nicht, mit Ausnahme der "Künstlerklause", die jeden Mittwochabend in der Fachschule für Seefahrt am Munketoft stattfindet. Eigentlich ist die Klause von Schippern für Schipper, aber auch Gäste sind willkommen. Das Flensburger Bier ist billig und das Kellergewölbe der Klause sorgt für urige Stimmung.

Studentenrabatte sind selten, was wohl auch daran liegt, daß viele Flensburger Geschäftsleute nichts von den zwei Hochschulen in ihrer Stadt wissen. Außerhalb der Hochschule bietet sich die Flensburger Förde, die Ostsee sowie das Umland für diverse Freizeitaktivitäten an.
Der Wohnungsmarkt in Flensburg ist zur Zeit ausgeglichen, eine Unterkunft sollte also zu finden sein. In der Nähe der FH liegen zwei Wohnheime, ein vom Studentenwerk unterhaltenes und ein von einer Kieler Immobilienfirma betriebenes, welches allerdings einen eher schlechten Ruf hat. Für die BU bietet sich das Wohnheim "Flensburger Burse" an, es liegt in unmittelbarer Nähe der Lehrerschmiede. Für beide Hochschulen gleichermaßen ungünstig liegt das Wohnheim in der Nikolaiallee, allerdings hat man hier zweimal im Jahr den Flensburger Jahrmarkt direkt vor der Tür. Jobs sind rar in der Fördestadt. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch (zur Zeit 15%), das geht an den Studierenden natürlich nicht vorüber. Das Arbeitsamt hat eine Jobbörse in der Flensburger Innenstadt eingerichtet, die Mitarbeiter dort sind sehr nett und hilfsbereit.