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Geschichte

Beatles Chauffeur

Alf Bicknell
(28. Oktober 1928 -
8. März 2004)

Von Oktober 1964 bis Spetember 1966 war Alf Bicknell Chauffeur der Beatles.

• DVD "Alf Bicknell's Beatles
           Diary"

Lesen Sie auch über die Vorkommnisse im Juli 1966. Am 4. Juli 1966 geben die Beatles zwei Konzerte im Rizal Memorial Football Stadium in Manila auf den Philippinen. Gesamtzahl der Konzertbesucher: 80.000. In den unfassbaren Vorfällen nach dem Konzert erleidet Alf Bicknell neben einem Rippenbruch auch eine Wirbelsäulenverletzung.
Kalenderblatt 4. Juli 1966


K L I C K S –


Eine Bilder von einem Vortrag von Alf Bicknell in den USA

 

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Beatles

• DVD "Alf Bicknell's Beatles Diary"

 

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Den Beatles-Song "Drive my Car" finden Sie auf der LP Rubber Soul

Baby,
You can Drive my Car

In den Jahren 1964 - 1966 fuhr Alf Bicknell die Beatles als deren Chauffeur.

Alf Bicknell darf getrost als ein "Insider" bezeichnet werden. Er war den Beatles sehr nahe. Erfreulich, dass er allen an ihn herangetragenen Angeboten widerstand, Intimes aus seiner Zeit als Chauffeur an Sensationszeitungen zu verkaufen. Seine Freundschaft zu den Beatles war ihm wichtiger als das schnelle Geld.
Es wird berichtet, dass es John Lennon war, der ihm eines Tages die Chauffeursmütze vom Kopf nahm und mit den Worten aus dem Fenster war: "You don't need that any more Alf, you're one of us now."

Anfänglich chauffierte er die Beatles in einem Austin Princess, der verdunkelte Fenster hatte. Später lenkte er den Rolls Royce Phantom V von John Lennon, mit dem die Band fuhr.

   Geboren wurde Alf Bicknell am 28. Oktober 1928. Er hatte bereits viele Jahre als "First-Class" Chauffeur für eine Reihe berühmter Namen gearbeitet, ehe er im Herbst 1964 Chauffeur der Beatles wurde. Gleich war er in vielen Zeitungen zu sehen. Denn er begleitete Ringo Starr aus dem Krankenhaus, wo man dem Schlagzeuger der Beatles die Mandeln entfernt hatte.

Mehr als nur Chauffeur

   Alf Bicknell war mehr als Chauffeur. Er war zusammen mit Mal Evans und Neil Aspinall Mitglied der Tour-Mannschaft der Beatles. Und so erlebte er auch die beiden Welttourneen in den Jahren 1965 und 1966.

   Alf Bricknell begleitete die Beatles auch am 27. August 1965. An jenem Freitag trafen sich die Beatles mit Elvis Presley.
Zurück in England war der Chauffeur bei den Aufnahmen für die LP "Revolver" dabei und traf in Begleitung der Beatles Pop-Größen wie Bob Dylan, die Rolling Stones und viele andere Musiker.

   Auch bei den Studioarbeiten für "Yellow Submarine" war Alf Bicknell dabei. Er steuerte einige Toneffekte bei (mit einer Kette in einer Blechwanne) und sang im Chor mit.

Alf Bicknell war auch bei der letzten Tournee der Beatles und bei ihrem letzten Konzertauftritt, am 29. August 1966 im Candlestick Park in San Francisco dabei. Weil die Beatles nicht mehr touren und auftreten wollen, trennten sich auch die Wege der Band und ihres Chauffers. Alf Bicknell chauffierte fortan weniger prominente Arbeitgeber.
Von den Beatles blieben ihm, neben einigen wertvollen Abschiedsgeschenken, jede Menge Erinnerungen.

Das Buch

   Zusammen mit dem Autor Garry Marsh aus Newcastler schrieb Alf Bicknell das Buch "Baby, You can Drive My Car".
Das Buch schildert die Erlebnisse des Chauffeurs in den Jahren 1964 bis 1966 mit den Beatles.

   Im Jahre 1989 erschien "Baby, You can Drive My Car!". Verkauft wurden 1.000 Exemplare. 18 Monate später erschien eine zweite, limitierte Auflage von 50 Exemplaren, die ebenfalls verkauft wurden.

Der Ärger geht los

   1995 veröffentlichte der ehemalige Beatles-Chauffeur Alf Bicknell in den USA, wo er verschiedene Vorträge bei Beatles-Fan-Clubs gab, seine Erfahrungen als neues Buch unter dem Titel "Alf Bicknell's Personal Beatles Diary".
Der englische Verleger Garry Marsh legte darauf hin 1996 Klage wegen Copyright-Verletzung ein. Garry Marsh machte einen Verlust von £ 6.500 geltend. Der Verleger Marsh arbeitete als Lehrer an der Coppice Special School in Newcastle. Er wollte vor Gericht erreichen, dass er in der US-Ausgabe als Co-Autor genannt wird und seinen Anteil an den Einnahmen der US-Ausgabe erhält.Nicht zuletzt deshalb, weil die US-Ausgabe letztlich nur eine Kopie der bereits in England von ihm verlegten Buchausgabe mit den Erfahrungen des Beatles-Chauffeurs sei.

   Vor Gericht kam es zu einer Einigung. Garry Marsh wurde an den US-Einnahmen beteiligt.

1997 sah sich der Ex-Chauffeur Alf Bicknell erneut einer gerichtlichen Auseinandersetzung gegenüber. Der englische Verleger Garry Marsh verlangte insgesamt $ 47.000 von Alf Bicknell aus den Verkäufen des Buches in den USA. Garry Marsh machte $ 42.500 aus den Verkäufen des Buches und $ 4.500 an Lizenzen geltend. Vor Gericht erschienen weder der Ex-Chauffeur noch dessen Rechtsanwalt.

In den USA ist Alf Bicknells Buch wohl auch noch unter demTitel "Ticket To Ride" erschienen.

Bestellen Sie die DVD "Alf Bicknell's Beatles Diary". Kategorie: Lohnenswert

 


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