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Yoko Ono
John Lennon
Filme

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Vom 19. Juni - 25. Juni 2003 zeigte das fsk Kino, Berlin,
die Film-Reihe "Yoko Ono Film Works – Filme Seen and Unseen".

GUTES bleibt zeitlos. Wobei gut nicht immer gleichbedeutend mit kommerziell erfolgreich sein muss.

Die Musik der Beatles ist gut, zeitlos und erfolgreich.
Die Filme von Yoko Ono (und John Lennon) sind gut, zeitlos und kommerziell nicht erfolgreich. Aber wie auch?!

Soll etwa ein 25 minütiger Film wie "Fly", in dem eine Fliege einen weiblichen Körper "erkundet", die Mammut-Kino-Säle rund um diesen Globus füllen und Millionen von Menschen anziehen? Ne, diese teilweise experimentellen Kunstfilme gehören in die Programm-Kinos.

Zeitlos. Die 16mm-Filme von Yoko Ono und John Lennon sind auch heute noch in ihrer Radikalität eindrucksvoll.

Radikal. "Bottoms", 1966 entstanden, führte zu einem Skandal. Der Film wurde in Grossbritannien verboten. Die Männer mochten es wohl nicht so gerne, dass sie zum Objekt gemacht wurden – eine Erfahrung, die die Frauen seit Jahrtausenden im Patriarchat machen müssen.
"Bottoms" ist eine Aneinanderreihung nackter – häufig männlicher – Hinterteile. Humorvoll stellt der Film das tradierte Rollen-Klischee in Frage und hinterfragt die Dominanz des männlichen Blicks: Der Mann als Objekt, die Frau in der Position der auf Sexualität fixierten Zuschauerin.

365 nackte Hinterteile und
eine Erektion, die keine ist


Die Filme im einzelnen —

Cut Piece
Performance von Yoko Ono, 1965
Länge: 30 Minuten

Die filmische Dokumentation einer Fluxus-Aktion von Yoko Ono. Sie forderte das Publikum dabei auf, ein Stück von ihrer Kleidung abzuschneiden.

Das Ende: Physisches Sich-Ausliefern, wenn sie am Ende der Aktion nur noch spärlich bekleidet auf der Bühne sitzt.

   Der Zuschauer spürt den beschämenden Horror des Blickobjekt-Seins, der für Frauen in unserer Gesellschaft zur diskriminierenden Realität gehört.

Rape
mit John Lennon, 1969
Länge: 77 Minuten

   Fünf Jahre vor Fertigstellung des Films hatte Yoko Ono schon 1964 die Idee zu "Rape". „Ein Kameramann verfolgt hartnäckig ein Mädchen auf der Straße, bis er sie in einer Sackgasse in die Enge treibt und sie, wenn möglich, stürzt.“ "Rape" thematisiert das Eindringen der Medien in die Privatsphäre der Menschen.
Aber "Rape" ist mehr. Nämlich auch eine brilliante Umsetzung der stupiden Belästigung durch den männlichen Blick.

   Als Yoko Ono nach einer Fehlgeburt im Krankenhaus war, wurde "Rape" im November 1968 von ihrem Kameramann NIC KNOWLAND gefilmt. Das Opfer: Die damals 21jährige EVA MAJLATH.
Zwei Tage lang wird das Mädchen, das man auf einem Friedhof in London getroffen hatte, gnadenlos verfolgt. Erschwerend kommt hinzu, dass die junge Frau kein Wort Englisch spricht. Vergeblich versucht sie, dem Kameramann zu entkommen oder mit ihm zu reden.

Film No. 1 (Match)
Yoko Ono, 1966
Länge: 5 Minuten

Film No. 4 (Bottoms)
1966
Länge: 80 Minuten

   Die eigentliche Idee, die hinter "Bottoms" stand, war ein Kunst-Projekt zu realisieren, bei welchem 365 Hinterteile als „ziellose Petition, unterzeichnet von den Ärschen der Petenten“ für den Frieden eintraten.
Im wilden London der 60er Jahre sorgte die Mundpropaganda dafür, dass viele aus der Avantgardeszene ihr entblößtes Hinterteil zur Verfügüng stellten. Darüber hinaus wurde sogar per Annonce in den Londoner Zeitungen für Mitspieler gesucht.
Interessanter Kontrast: Auf der Tonspur des Films finden sich viele Kommentare über den Film. In der Regel von den Mitspielern.

   Wilde Zeiten hin, 60er Jahre her, das Filmprojekt war sofort berüchtigt. Und als der Streifen fertig war, wurde er von der britischen Filmzensur verboten, sprich: er erhielt keine Vorführgenehmigung!
Nach monatelangem Hin & Her wurde das Vorführverbot aufgehoben und "Bottoms" erlebte eine begeistert aufgenommene Vorführung in einem Londoner Kino an der Charing Cross Road.

Film No. 5
1968
Länge: 51 Minuten

   Ursprünglich wollte Yoko Ono in einem Film 'das Lächeln aller Menschen auf der Welt' festhalten. Nun gut, das wäre ein wenig schwierig geworden. Aber reduziert und personifiert in einer Person, das ließ sich bewerkstelligen. Also beschloss Yoko Ono das Lächeln von John Lennon einzufangen.

   Mit einer Highspeed-Kamera nahm sie Lennons Gesicht auf. Drehort: Der Garten seines Hauses in Kenwood.
Technisch wurde der normale Zeitablauf auf den Bruchteil der normalen Geschwindigkeit verringert. Unterlegt ist der Film lediglich mit Umgebungsgeräuschen.
   Die, die den Film gesehen haben, sind sich einig: John Lennons
Lächeln ist unvergesslich und auf eine merkwürdige Art rätselhaft.
   Yoko Ono verglich die Seh-Erfahrung des Films mit einem LSD-Trip.
Premiere hatte der Film im Jahre 1969 beim Chicago Film Festival.

Apotheosis
Yoko Ono, John Lennon
1970
Länge: 18.30 Minuten

Freedom
Yoko Ono
1970
Länge: 1 Minute

In diesem Film versucht Yoko Ono eine Minute lang ihren BH zu zerreißen. Kann man den Ausbruchversuch aus der sozial verordnetenen Rolle der Frau durch die Männerwelt besser auf den Punkt bringen?

 


Fly
Yoko Ono
1970
Länge: 25 Minuten

Inspiriert wurde Yoko Ono für diesen Film durch einen Cartoon in einer Tageszeitung: Ein Mann stiert bei einer Frau mit tiefem Dekolleté auf deren Busen. Seine Frau fragt: "Wohin schaust Du?" – Der Mann: "Auf die Fliege, die auf ihr sitzt."

 

FlyIn "Fly" erkundet eine Fliege, die mit Makrotechnik von einer Kamera verfolgt wird, 25 Minuten lang einen weiblichen Körper.

Yoko Ono will mit "Fly" für die Frage sensibilisieren: Schauen wir auf die Fliege? Oder schauen wir auf den Körper der Frau?
Yoko Ono: "
Ich glaube das Leben ist voll von solchen Sachen. Wir machen uns ständig darüber, was wir wirklich sehen, etwas vor.“

Erection
1971
John Lennon
Länge: 19 Minuten

   Geben wir's zu: Bei dem Titel… ja, ja, da denkt man schon, es wäre ein Film über den Phallus von John Lennon. Aber nein, das beste Stück ist in diesem Fall das "International Hotel" in London. Mit einer Einzelbildkamera wurde im Zeitraum von 18 Monaten gefilmt, wie das Gebäude "hochgezogen" wurde.

Imagine
Yoko Ono, John Lennon
1971
Länge: 70 Minuten

 

Biografisches — Yoko Ono wurde 1933 in Tokyo geboren. Sie lebt seit längerem in New York.

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