Undank ist der Welt Lohn… Es ist traurig, dass anti-amerikanische Tendenzen derart massiv in der rot-grünen Bundesregierung vertreten sind. Warum vergessen da manche, wie sehr und wie oft uns die USA immer wieder geholfen haben?
“Vor drei Jahren verglich Hertha Däubler-Gmelin kurz vor der Wahl den amerikanischen Präsidenten mit Adolf Hitler – diesmal nutzt der deutsche Umweltminister die gute Gelegenheit einer Naturkatastrophe, um einen etwas subtileren Antiamerikanismus unters Volk zu bringen…”, kommentiert Claus Christian Malzahn (“Bashing statt Spenden”) am 31. August 2005 bei SPIEGEL online.
Auch andere sind (gelinde gesagt) verwundert über so manches, was von Politikern der derzeitigen Bundesregierung kommt. So merkte zur Behauptung des Umweltministers Jürgen Trittin, die USA wären an Naturkatastrophen wie den Hurrikan “Katrina” letztlich selbst schuld, der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Schmidt MdB, am 1. September 2005 an:
“In der Not hilft man und belehrt nicht! Es ist schlimm, wie tief der Anti-Amerikanismus in der derzeitigen Regierung verwurzelt ist. Einer unserer engsten Verbündeten wird von einer verheerenden Katastrophe heimgesucht, über eine Millionen Menschen sind obdachlos und der Umweltminister Trittin hat nichts Besseres zu tun, als die Schuld für diese Naturgewalt dem amerikanischen Präsidenten höchstpersönlich anzulasten. Zwar teilte der Bundeskanzler Präsident Bush gestern sein Mitgefühl telefonisch mit, aber ein Angebot auf Unterstützung sprach er nicht aus. Das ist nicht in Ordnung! In den Neunziger Jahren hat es mehrere Naturkatastrophen in den Vereinigten Staaten gegeben. Die damalige unionsgeführte Regierung reagierte umgehend und sicherte sofortige Hilfe zu. Auch jetzt wäre es eine anständige Geste, wie wir den Amerikanern helfen könnten. Dazu gehören auch Fähigkeiten der Bundeswehr wie Pionieren, Trinkwasseraufbereitung, u.a. Auch die in Amerika stationierten Bundeswehrsoldaten könnten für dringende Leistungen herangezogen werden. Die Menschen, die jetzt vor den Trümmern ihrer Häuser stehen, können für dieses Unglück nichts. Die Fluten haben ihr gesamtes Hab und Gut zerstört. Sie sind für Monate auf Hilfe angewiesen.
Amerika war der Bundesrepublik immer ein verlässlicher Partner, beim Aufbau nach 1945, dem Schutz unserer Freiheit und Demokratie – auch bei der Oder-Flut 2002 haben in Deutschland stationierte amerikanische Soldaten beim verstärken der Dämme geholfen. In der jetzigen Situation sollte Deutschland etwas von dieser Hilfe zurückgeben, nicht mit erhobenem Zeigefinger belehren!”
Hilfe. Mitgefühl. Nächstenliebe. Warum denken wir in diesem Zusammenhang auch daran, dass SPD-Schröder der erste Bundeskanzler überhaupt in der Geschichte der Bundesrepublik war, der bei seinem Amtseid auf die religiöse Bekräftigungsformel “So wahr mit Gott helfe” verzichtete? Und nicht nur Schröder, sondern auch Bundesumweltminister Trittin.
