In der “Passauer Neue Presse” vom 9.9.2005 wird Angela Merkel im Zusammenhang mit dem Besuch des russischen Präsidenten Putin in Deutschland bei Schröder zitiert:
Gute Außenpolitik zeichne sich dadurch aus, “dass ein gutes Verhältnis zu einem Partner nicht zu einem schlechten Verhältnis mit anderen Partnern führt”. Bundeskanzler Gerhard Schröder warf Merkel vor, erneut nicht das Thema Menschenrechte beim Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angesprochen zu haben: “Gute Freunde können auch kritische Punkte offen ansprechen und offen über Meinungsunterschiede reden. Die Menschenrechte müssen geachtet werden”, erklärte sie.
Nicht das erste Mal, dass ausgerechnet ein SPD-Kanzler so grundlegende Werte wie die Menschenrechte nicht wichtg zu nehmen scheint. Denn auch bei seinem Besuch Ende 2004 in China wurde Schröder Leisetreterei hinsichtlich der Menschenrechte vorgeworfen.
Es gibt mehr als nur Geld, Wirtschaft und prall gefüllte Konten. Es gibt Werte, die bei allem Streben nach Reichtum nicht auf der Strecke bleiben dürfen. Da waren die politischen Führer der SPD, man denke an einen Willy Brandt, mal ganz anders. Aber hören wir nicht Lafontaine sagen, dass die ganze SPD früher mal anders war…?
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