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Autofahrer in Ahrensbök lebensgefährlich verletzt

Am Dienstagmorgen, dem 1. April 2008, prallte ein 17 Jähriger gegen 04.15 Uhr mit dem Auto seiner Eltern zwischen Ahrensbök und Havekost gegen mehrere Alleebäume und verletzte sich dabei lebensgefährlich. Der Junge kam aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, streifte den ersten Baum, prallte mit voller Wucht gegen den nächsten Baum und schleuderte schließlich gegen den folgenden dritten Alleebaum. Der VW Passat seiner Eltern wurde dabei völlig zerstört.

Die Unfallstelle erstreckte sich auf etwa 120 Meter Länge. Fahrzeugteile rissen auseinander und lagen teilweise über 40 Meter weit vom restlichen Auto entfernt.

Der Motorblock flog gegen die Pforte einer dortigen Hofeinfahrt, der Kühler fand sich 45 Meter weiter, die Motorhaube lag 20 Meter vom Auto entfernt auf einem Acker. An der Unfallstelle sind 70 km/h erlaubt. Die tatsächliche Geschwindigkeit dürfte wesentlich höher gewesen sein. Der 17 Jährige wohnt in der Gemeinde Ahrensbök. Wie der junge Mann in den Besitz des Autos gekommen ist, steht noch nicht fest. Der Jugendliche hat noch keinen Führerschein, er soll aber seine Fahrschule schon fast abgeschlossen haben, die Fahrprüfung soll angestanden haben. Nach ersten Ermittlungen soll der Junge am Montagabend auf einer Feier gewesen sein. Irgendwann in der Nacht muss er dann nach Hause gekommen und mit dem Passat wieder losgefahren sein.

Ob Alkohol eine Rolle spielte, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Der Junge war so schwer verletzt, dass eine Blutprobe nicht möglich war. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt, die Kreisstraße 62 war für etwa 2 Stunden gesperrt. Der 17 Jährige liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen in der Uniklinik Lübeck, über den momentanen Gesundheitszustand gibt es keine neuen Erkenntnisse.

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