Noch gar nicht so lange her, daß die kommunistischen Herrscher in China Panzer gegen die eigene Jugend hat rollen lassen, um die Demonstrationen für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit zu unterdrücken. Um einen Straßenverkehr ganz anderer Art geht es bei der Olympiade 2008 (“Games of Shame” wie Menschenrechtler angesichts der erschreckenden Lage in China bezüglich Freiheit und Demokratie die ach so fröhlichen olympischen Spiele nennen).
Um den Straßenverkehr zu reduzieren (was ja auch die Belastung der Luft durch gefährliche Abgase reduziert) werden vom 1. Juli – 20. September 2008 die in Peking / Beijing registrierten Autos nur im täglichen Wechsel auf den Straßen unterwegs sein dürfen.
Autos mit Kennzeichen, die mit einer ungeraden Zahl enden, dürfen nicht an Tagen mit geradem Datum fahren; Autos mit Kennzeichen, die mit einer geraden Zahl enden, dürfen nicht an geraden Kalendertagen unterwegs sein. Durch diese Maßnahmen erhofft man sich, daß die Autoabgase während der Olympiade um 63% reduziert werden können (rund 118.000 Tonnen weniger Abgase).
Weniger Autos… wie kommen die Menschen in Peking / Beijing dann zur Arbeit und zum Einkaufen? Die Stadtverwaltung will mehr Busse einsetzen und sowohl Busse wie auch U-Bahnen länger fahren lassen.
Mithilfe dieser Maßnahmen wollen die Verantwortlichen erreichen, daß es rund 45% weniger Verkehrsaufkommen während der Olympiade geben wird. Insgesamt gibt es übrigens in Peking / Beijing 3,29 Millionen Automobile… und keine Freiheitsstatue. Die führten seinerzeit Studenten aus Pappmaché erstellt bei ihrer Demo für Freiheit & Demokratie mit, bevor dann die kommunistischen Panzer kamen.




