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Und das ist dann die Liebe. Eifersucht.

Und du schreibst mir über meine Eifersucht damals, als wir zusammen waren:
“Habe ich Dich kennen gelernt und mit Dir allumfassende Einheit erfahren. Unsere Liebe war magisch und exklusiv. Kontakte mit alten Freunden oder Kumpels mussten ausgeschlossen werden, Du hattest an allen etwas auszusetzen.
Ich erinnere mich gut an Deine Eifersucht und ein gewisses Besitzergreifendes Gefühl. Du selbst hast das sicher nicht so empfunden, für Dich war es klar, dass in unsere Liebe keinerlei Außenstehende passten.”

Und du schreibst mir nach unseren Leben ohne uns über deine Eifersucht:

“Allein der Gedanke, dass Du jemals mit einer anderen Frau geschlafen hast als mit mir und dabei auch noch etwa Befriedigung erfahren haben könntest, macht mich, in kurzen Augenblicken, die meiner Wachsamkeit entgangen sind, völlig rasend!”

Und ich hab dir noch nicht mal alles erzählt, durch welche Sümpfe der Begierden und Perversionen ich gegangen bin, als ich nach dem suchte, was wir mal hatten und fürchterlich vom Weg abgekommen bin. Und du wirst mir noch nicht mal alles erzählt haben. Und so ist das dann mit der Liebe und der Eifersucht.

Nicht über dich und mich schrieb ich mal Als wir uns alles erzählt hatten.

Manchmal sollten wir einfach den Mund halten. Und nicht so viel reden. Und nicht alles erzählen.


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