Anti-Semitismus bei Kaiser Kaiser Wilhelm II. Juden sollten ‘vertilgt’, ‘ausgerottet’ und ‘totgeschlagen’ werden
John C. G. Röhl schrieb das Buch “Wilhelm II. – Der Weg in den Abgrund 1900 – 1941″, das Ende September 2008 beim Verlag C.H. Beck erscheinen wird.
Darin stellt der Autor die These auf, daß der letzte deutsche Kaiser, Wilhelm II., schon vor 1914 die Absicht hatte, einen Krieg auszulösen. Die Angst vor England hielt ihn zurück.
Der Historiker John C. G. Röhl hat sich der Erforschung des letzten deutschen Kaisers, Wilhelms II., verschrieben. Im dritten und letzten Band seiner Biografie, “Wilhelm II. – Der Weg in den Abgrund 1900 – 1941″, versucht er den Nachweis zu führen, “dass Wilhelm schon Jahre vor 1914 die Absicht hatte,
einen Krieg auszulösen, so im November 1912 während der Balkankrise”. “Doch dann zuckte er zurück”, sagt Röhl der ZEIT Nr. 28 vom 3. Juli 2008, “weil er die Nachricht bekam, dass England in einem Kontinentalkrieg nicht neutral
bleiben würde. Da entschied er sich, doch noch zu warten, in der Hoffnung, die Briten zur Neutralität bewegen zu können.” Dieser Zeitpunkt war laut Röhl im Sommer 1914 gekommen.
Furchtbare Judenhetze
Historiker Röhl über den Antisemitismus Wilhelms II.: “Wilhelm war immer antisemitisch angehaucht (…) Im Ersten Weltkrieg und vor allem seit 1917, mit dem Kriegseintritt Amerikas und der Machtergreifung der Bolschewiki, verschärft sich sein Hass auf die Juden. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so furchtbares Zeug gelesen, wie diese Judenhetze Wilhelms nach seiner Abdankung.”
Auf die Frage, ob der entthronte Herrscher den Wunsch gehabt habe, die Juden zu vernichten, antwortet Röhl: “Ja, ganz eindeutig, verbal wenigstens. Ich weiß nicht, was er sich darunter vorgestellt hat, aber die Juden sollten ‘vertilgt’, ‘ausgerottet’ und ‘totgeschlagen’ werden.”
Internet: www.zeit.de
Juden vertilgen und ausrotten…? Der islamistische Präsident vom Iran will ja – wenn er die Atombombe wohl hat – nicht nur die grüne Fahne des Islam über allen Hauptstädten dieser Welt wehen sehen, sondern dann auch Israel von der Landkarte ausradieren. Schon interessant, wer stets von einem bösartigen Haß auf die Juden erfüllt ist.
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[...] läge näher, als das Gedenken an die Befreiung von Auschwitz ausgerechnet mit dem Erinnern an den notorischen Antisemiten Wilhelm II. zu verbinden? Und es kommt noch besser: Wer beide Daten miteinander [...]