Nach den schrecklichen Erfahrungen mit dem Nazi-Faschismus war es ein großes Aufatmen für Freiheit und Demokratie, als die Gründungsväter das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland festlegten.
In dem Artikel 5 werden so fundamental wichtige Freiheiten wie die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit den Menschen in Deutschland garantiert.
Wunderbar: “Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten…” und auch “Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.”
Der große deutsche Kabarettist Werner Finck, der von den Nazi-Faschisten ins Konzentrationslager verschleppt wurde, hat sehr richtig gesagt: “Da, wo’s zu weit geht, fängt die Freiheit erst an”.
Aber was ist los in Deutschland? Künstler Hape Kerkeling macht aus Angst vor den Islam-Faschisten keine Witze über das Thema. Künstler Bruno Jonas macht keine Witze über den Islam. Er findet “die Erfahrungen mit dem Karikaturenstreit so extrem, dass ich mich hüten werde, auf der Bühne das Falsche zu sagen“, sagte der 55-jährige Jonas der “Zeit”.
Spinnen die alle? Schließlich prügeln und pöbeln doch keine SA-Horden (wie in den Jahren vor der Nazi-Diktatur in Deutschland) auf Veranstaltungen rum und schüchtern Künstler, Politiker und Andersdenkende ein. Die Hitler-SA nicht. Aber radikale Islamisten (US-Präsident Bush nannte sie sehr treffend Islam-Faschisten) verbreiten in Deutschland schon derart viel Angst, daß Kabarettisten wie jetzt Bruno Jonas die per Grundgesetz verbrieften bürgerlichen Freiheiten “freiwillig” aufgeben.
Künstler Dieter Nuhr thematisierte auf der Bühne den Islamismus kritisch. Ergebnis: Islam-Faschisten drohten ihm mit dem Tod.
