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Streit um Taxi in München. Argentinier, Brasilianer und Franzose treten Familienvater krankenhausreif

Vier ausländische Touristen gerieten am Donnerstag, dem 2. Oktober 2008, gegen 01.55 Uhr, vor einem Lokal am Goetheplatz wegen eines herbeigerufenen Taxis mit einem 20-jährigen Münchner in Streit, da beide Parteien es für sich beanspruchten.

Diese Auseinandersetzung eskalierte dermaßen, dass der 52-jährige Vater des Münchners schlichtend eingreifen wollte. Als er seinem Sohn zu Hilfe kam, bekam er einen heftigen Faustschlag ins Gesicht.

Nach einem weiteren heftigen Schlag oder Tritt an den Brustkorb verlor der Mann das Gleichgewicht und fiel nach hinten auf den Asphalt, wo er bewusstlos liegen blieb.

Anschließend traten die Schläger, zwei Argentinier, ein Brasilianer und ein Franzose, im Alter von 25 bis 33 Jahren, noch so heftig auf den am Boden Liegenden ein, dass dieser mit einem komplizierten Halswirbelbruch und der Gefahr einer Querschnittslähmung in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Nach der Tat stiegen die Männer in das wartende Taxi. Der Fahrer verweigerte jedoch den Transport, ließ die Vier aussteigen und fuhr davon.

Die rabiaten Schläger konnten von einer alarmierten Polizeistreife noch in unmittelbarer Tatortnähe festgenommen werden. Sie werden heute dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Personen, welche die Auseinandersetzung beobachtet haben und der Taxifahrer, der die Schläger nicht transportieren wollte, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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