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Diebstahl von Spiele-Konsolen im Wert von 100.000 Euro

Nach intensiven Ermittlungen ist es der Kriminalpolizei Aschaffenburg gelungen, eine Diebstahlsserie von Spielekonsolen aufzuklären.

Wie sich herausstellte, waren auch Bedienstete einer Sicherheitsfirma beteiligt. Der Wert der entwendeten Waren dürfte sich auf über 100.000 Euro belaufen.

Insgesamt wurden gegen zehn Personen im Alter von 17 bis 55 Jahren Ermittlungsverfahren wegen Bandendiebstahls und Hehlerei eingeleitet. Die drei Haupttäter sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Fahnder der Kripo Aschaffenburg hatten im Rahmen anderer Ermittlungen erste Hinweise auf offenbar groß angelegte Diebstähle von Spielkonsolen bei einem Logistikunternehmen im Landkreis Aschaffenburg erhalten.

Bei den daraufhin eingeleiteten Maßnahmen fanden die Beamten sehr schnell heraus, dass seit September mehrere Wachleute die Sicherheitsmechanismen des Unternehmens gezielt unterlaufen hatten.

Bei den Diebstählen behilflich war auch ein Arbeiter des geschädigten Betriebes.

Als sich die Verdachtsmomente weiter konkretisiert hatten, schlug die Kriminalpolizei Aschaffenburg in der vergangenen Woche mit Unterstützung von Beamten der Aschaffenburger und der Alzenauer Polizei sowie Fahndern der hessischen Polizei zu.

Einer der Haupttäter hatte mit Unterstützung eines weiteren Wachmannes mehrere große Kartons mit Spielekonsolen aus dem Lager der Firma entwendet. Das Diebesgut im Wert von etwa 30.000 Euro wurde anschließend bei einem Komplizen zwischengelagert und im Laufe des Nachmittags in einer Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg an einen Mann übergeben, der bereits als Hauptabnehmer im Verdacht stand.

Als die Beamten zuschlugen, konnten insgesamt sieben Personen festgenommen werden. Darunter befanden sich auch drei Männer, die ebenfalls Hehlerware übernehmen wollten. Auch weitere Wachleute, die im Rahmen der Ermittlungen in das Visier der Fahnder geraten waren, wurden am Mittwoch festgenommen.

Die Spielekonsolen, die bei dem nächtlichen Diebstahl aus dem Unternehmen am Untermain entwendet wurden, stellten die Beamten ebenso wie einige tausend Euro Bargeld und ein Fahrzeug sicher.

Von den zehn Personen aus dem Raum Aschaffenburg sowie aus Frankfurt, die nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen an den Diebstählen und dem Verschieben der Ware beteiligt waren, mussten neun zur Kriminalpolizei mitkommen. Nach intensiven Vernehmungen wurden sechs auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen drei der Männer wurden Haftbefehle erlassen. Die übrigen Beteiligten kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

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