Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, hat sich für einen neuen Anlauf in der deutschen Flüchtlingspolitik ausgesprochen. Deutschland solle ähnlich wie die skandinavischen Länder jährlich eine Quote von mehreren Tausend vom UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR vermittelte Flüchtlingen aufnehmen, forderte Beck in der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” vom 1. Dezember 2008.
“Ich sage bewusst einige Tausend. Das kann auch gut und gerne mal 10.000 bis 15.000 sein”, so Beck. In Folge der Asylrechtsänderung von 1993 kämen kaum noch Flüchtlinge nach Deutschland.
Dabei gebe es untere anderem jede Menge religiös verfolgte Christen und Muslime aus dem Irak, “die elendig in syrischen Lagern einsitzen”. Deshalb fordert Beck: “Deutschland muss sich an der Bewältigung solcher humanitärer Katastrophen aktiv beteiligen.”
Aktuelles: Premiere in der Parteienlandschaft. Bekennender Moslem Parteichef in Deutschland




