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7,1 Mio Euro Fördergelder für Wasserstoff-Anwenderzentrum in Herten

v.l.: Christian Reiser (Geschäftsführer H2Herten GmbH, Dr. Henner Gladen (Vorstand Solar Millennium AG), Dr. Heinz-Jürgen Mühlen, Bürgermeister Dr. Uli Paetzel und Wirtschaftsministerin Christa Thoben (Foto: Stadt Herten)
v.l.: Christian Reiser (Geschäftsführer H2Herten GmbH, Dr. Henner Gladen (Vorstand Solar Millennium AG), Dr. Heinz-Jürgen Mühlen, Bürgermeister Dr. Uli Paetzel und Wirtschaftsministerin Christa Thoben (Foto: Stadt Herten)

Mit einem Förderbescheid über 7,1 Millionen Euro reiste Wirtschaftsministerin Christa Thoben nach Herten und setzte damit einen weiteren wichtigen Meilenstein für das Wasserstoff-Anwenderzentrum auf dem ehemaligen Zechengelände Ewald. Dort soll voraussichtlich noch in 2009 das Demonstrationsprojekt “Blauer Turm” realisiert werden.

Mit dem “Blauen Turm” kann Biomasse, z.B. getrockneter Grünschnitt, zunächst in “grünen”, also “sauberen” Wasserstoff und dann in Strom umgewandelt werden. Mit diesem Strom könnten nach Angaben der Betreiberfirma Solar Millennium AG rund 12.000 Haushalte in Herten versorgt werden.

Der zusätzlich produzierte Wasserstoff wird dem Anwenderzentrum bereitgestellt.

“Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft und Herten ist die Wasserstoffstadt der Zukunft” – davon ist nicht nur Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel überzeugt. Auch Ministerin Thoben hat das Potenzial Hertens erkannt und lobte bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides das “frühzeitige Engagement der Stadt im Bereich der Wasserstofftechnologie” und die “gelungene Weichenstellung auf Ewald”.

“Mit einer klaren technischen Profilierung wollen wir auch weiterhin Arbeitsplätze schaffen und unserer Stadt eine langfristige Perspektive im Strukturwandel bieten”, betonte Uli Paetzel weiter.

Für die Weltwasserstoffkonferenz, die 2010 in Essen stattfinden wird, ist Herten gut gerüstet: Alle wichtigen Firmen des Wasserstoff-Sektors sind bereits jetzt in Herten vertreten. Mit dem Anwenderzentrum können die neuen Technologien bald ganz praktisch getestet werden. Und durch gemeinsame Projekte mit Schule, Fachhochschulen und Berufskollegs wird frühzeitig das Interesse für die neue Technologie geweckt und gefördert, so dass auch in Zukunft der Bedarf an Fachkräften gedeckt werden kann.

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