Mehrere Brände wurden in der Silvesternacht durch Feuerwerkskörper verursacht. Durch die rechtzeitige Entdeckung der Feuer blieb es bei geringen Sachschäden. Mit einer Rauchvergiftung musste ein Senior bereits am Dienstagabend ins Krankenhaus.
Um 00:05 Uhr mussten Polizei und Feuerwehr zum ersten Brand im neuen Jahr ausrücken. Am Tudorfer Weg brannte eine zwei Meter hohe Hecke auf einer Länge von sechs Metern ab.
In der Mälzerstraße wurde durch einen Zeugen gegen 00:20 Uhr ein Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses bemerkt. Daraufhin verständigte er die Feuerwehr. Da die Wohnungseigentümer nicht zu Hause waren, wurde die Wohnung durch die Feuerwehr aufgebrochen und das Feuer gelöscht.
Auf dem Balkon hatten einige Gegenstände Feuer gefangen und die Balkontür sowie die Balkonbrüstung beschädigt.
Ein Wohnwagen, der offenbar als Baubude diente, brannte gegen 01:30 an der Dubelohstraße ab. Die Straße musste für etwa eine Stunde gesperrt werden. Brandursache dürfte auch hier ein verirrter Feuerwerkskörper gewesen sein.
Bereits am Silvesterabend hatte eine Feuerwerksfontäne eine Lebensbaumhecke an der Straße Dicke Riege in Brand gesetzt. Die zwei Meter hohe Hecke brannte ab. Ein direkt angrenzender Carport mit Gartenhaus konnte gerettet werden.
Am Dienstagabend musste ein 70-jähriger Bewohner eines Seniorenpflegeheims an der Giersstraße mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. In seinem Zimmer war ein Weihnachtsgesteck in Brand geraten und hatte für starke Rauchentwicklung gesorgt. Zivildienstleistende löschten das Feuer.
Der verletzte Senior wurde von einem Notarzt betreut. Der Brand hatte leichten Sachschaden an einem Fenster hinterlassen.
In der Nacht zu Mittwoch war auf einer Toilette in einer Klinik an der Agathastraße ein Mülleimer in Brand geraten. Das Feuer wurde rechtzeitig entdeckt und von der Feuerwehr gelöscht. Es wurde niemand verletzt.




