Hamburger Polizeibeamte haben am Donnerstag-Nachmittag, dem 19. März 2009, zwei 21 und 33 Jahre alte Polen vorläufig festgenommen, die versucht hatten, in Hamburg-Hammberbrook (Ausschläger Weg) mit gefälschten Banknoten einen Pkw zu kaufen.
Die Tatverdächtigen suchten einen Autohändler auf und guckten sich einen VW-Passat Kombi zum Preis von 6.000 Euro an. Nach einer Probefahrt entschieden sie sich, das Fahrzeug zu kaufen.
Der 33-jährige Tatverdächtige übergab dem Autohändler das Geld. Der Kaufmann bemerkte, dass es sich bei den Banknoten um Fälschungen handelte, und bat einen Verwandten, der sich in der Nähe aufhielt, die Polizei zu verständigen. Die Männer sprachen afghanisch miteinander, sodass die Tatverdächtigen den Inhalt des Gespräches nicht verstanden.
Anschließend machte der Autohändler die Tatverdächtigen darauf aufmerksam, dass er die Fälschungen erkannt habe. Daraufhin entriss der 33-Jährige dem Geschädigten die Geldscheine und flüchtete mit seinem mutmaßlichen Komplizen in Richtung Sorbenstraße.
Während der Sofortfahndung konnten die beiden Tatverdächtigen in einem Hinterhof entdeckt und vorläufig festgenommen werden. Die gefälschten Gelscheine wurden bei dem 33-Jährigen gefunden und sichergestellt.
Kriminalbeamte des Landeskriminalamtes 522 (Falschgelddelikte) haben die weitere Sachbearbeitung übernommen. Die Beschuldigten, die in Hamburg keinen festen Wohnsitz haben, werden einem Haftrichter vorgeführt.
