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Demo vom “Augsburger Bündnis – Nationale Opposition e.V.” in Augsburg

Mit Verspätung startete am Samstag, dem 28. Februar 2009, der Demonstrationszug des „Augsburger Bündnis – Nationale Opposition e.V.“ gegen 13.20 Uhr mit ca. 220 Teilnehmern.

Der Zug erreichte gegen 14.00 Uhr ohne Probleme den Prinzregentenplatz, auf dem die Zwischenkundgebung stattfand. Nach einer knappen halben Stunde setzte sich der Zug in Richtung Kurze Bahnhofstraße wieder in Bewegung, die kurz vor 15.00 Uhr erreicht wurde. Dort fand die Schlusskundgebung statt, die gegen 15.10 Uhr bereits beendet war.

Anschließend begaben sich die Zugteilnehmer mit Polizeibegleitung zum Hauptbahnhof, der kurz darauf erreicht wurde.

Der Demonstrationszug wurde ständig von Polizeikräften begleitet. Dadurch konnte ein direktes Zusammentreffen von Personen des linken und rechten Spektrums verhindert werden.

Trotzdem gelang es mehreren Personen aus dem Rückraum heraus Flaschen, Steine oder Eier in Richtung der rechten Gruppierung zu werfen. Durch einen Steinwurf wurde dabei ein Polizeibeamter leicht am Kopf verletzt.

Außerdem zerkratzten vermutlich Personen des linken Spektrums mehrere Dienstfahrzeuge der Polizei. Der dabei entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Insgesamt wurden im Verlauf des Demonstrationsgeschehens 11 Personen (9 des linken und 2 des rechten Spektrums) im Alter zwischen 16 und 30 Jahren kurzfristig festgenommen. Die Personen werden wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Verstößen gegen das Versammlungsgesetz (beispielsweise Vermummungsverbot oder Passivbewaffnung), wegen sog. Propagandadelikte, dem Pressegesetz (Flugblätter) oder Beleidigungsdelikte entsprechend angezeigt.

Gegen insgesamt 10 Personen mussten zudem Platzverweise ausgesprochen werden.

Um einen reibungslosen Ablauf des gesamten Demonstrationsgeschehens sicherzustellen wurde die Augsburger Polizei durch Kräfte der Bereitschaftspolizei München, Nürnberg und Dachau, sowie der Bundespolizei unterstützt.

Außerdem war ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Während des Zuges und der Zwischenkundgebung mussten die betroffenen Straßen gesperrt werden. Die Sperrungen führten zu kurzfristigen Behinderungen, größere Verkehrsstörungen konnten jedoch verhindert werden.

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