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Fastnacht 2009 in Basel. Bilanz der Polizei

Basel, 5. März 2009. Die diesjährige Fasnacht hat geendet wie sie begonnen hat – mit etwas Feuchtigkeit von oben und mit wenigen Ausnahmen problemlos.

Zwar kam es zu nächtlicher Stunde zu den üblichen Streitigkeiten, Schlägereien und Randalen, die ihre Ursachen meist in einem zu tiefen Blick ins Glas hatten. Zuviel Alkohol sorgte zudem da und dort für Tränenausbrüche, Belästigungen, Eifersuchtsszenen und Reibereien, zu deren Schlichtung ebenfalls die Polizei von den Beteiligten oder Passanten requiriert wurde.

„Gröbere Dinge“ sind allerdings keine gemeldet worden beziehungsweise konnten von der Polizei im Ansatz gestoppt werden. Hochbetrieb hatte während der Fasnacht auch die Sanität Basel mit täglich gegen 50 Einsätzen.

Während der drei Fasnachtstage kontrollierte die Polizei 60 Fasnachtswagen und fünf Chaisen. Dabei kam es nebst Bagatellen zu fünf Beanstandungen wegen fehlender oder nicht funktionierenden Bremsen, zu schwach dimensionierter Deichsel oder einer fehlenden Verschalung an einer gefährlichen Stelle.

Zudem wurden alle Chauffeure einer Atemluftkontrolle unterzogen, die überall einen Alkohol-Nullwert ergab. Ebenfalls erfreulich: Bei 33 oder gut der Hälfte der kontrollierten Wagen war eine Betriebssicherheitsbescheinigung vorhanden. Diese war heuer noch freiwillig und soll auf die nächste Fasnacht hin definitiv eingeführt werden.

Die Fasnacht 2009 in Zahlen: Bis am Donnerstagmorgen wurden sieben Taschendiebstähle angezeigt; eine Trommel, ein Piccolo und 17 Larven wurden als gestohlen gemeldet, wobei ein Larvendieb am Donnerstagmorgen von der Polizei in flagranti erwischt wurde. Sechs Personen mussten zur Ausnüchterung mit auf den Posten, wo auch 21 kurzzeitig verloren gegangene Kinder betreut wurden. Die Polizei musste überdies 10 Autos abschleppen lassen und entfernte entlang der Route 171 Velos.

Hochbetrieb herrschte während der drei Tage auch bei der Sanität Basel mit jeweils täglich gegen 50 Einsätzen. Zwei Drittel der Einsätze betrafen Patientinnen und Patienten mit alkoholbedingten Problemen. Vor allem jeweils in der zweiten Nachthälfte häuften sich die entsprechenden Einsätze.

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