Fahnder der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach haben bei einer Verkehrskontrolle 14 minderwertige Motorsägen sichergestellt. Der Besitzer steht im Verdacht, solche Geräte überteuert und unter falschen Markennamen zu verkaufen.
Den Beamten war der Ford am Montagnachmittag, dem 18. Mai 2009, auf der Autobahn A3 in der Nähe von Hösbach aufgefallen. Als die Polizisten den Van näher in Augenschein nahmen, stießen sie auf 14 fabrikneue Motorsägen der Marke “Kraftwelle”.
Außerdem fanden sie eine baugleiche Säge, die mit Etiketten der hochwertigen Marke “Stihl” versehen war sowie Utensilien für die Gerätewartung wie z. B. für das Nachschärfen und die Spannungseinstellung. Nun wird unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Markengesetz und wegen Betrugs ermittelt.
In diesem Zusammenhang weißt die Unterfränkische Polizei auf den betrügerischen Verkauf von Plagiaten und Billig-Geräten hin:
Bei Sägen der Firma “Kraftwelle” handelt es sich um minderwertige Maschinen aus asiatischer Produktion, die hierzulande meist mit betrügerischen Verkaufsmaschen von fliegenden Händlern überteuert bei Haustürgeschäften verkauft werden. Trügerisch ist vor allem, dass die “Kraftwelle”-Sägen die gleiche oder eine ähnliche Farbgebung aufweisen, wie die teuren Markengeräte der Firma “Stihl”, so dass Interessenten sich leicht täuschen können. Nicht selten werden die Etiketten mit falschen Markenplaketten überklebt, um höhere Qualität vorzutäuschen. In gleicher Art und Weise werden derzeit auch billige Stromaggregate und Werkzeugkästen verkauft.
Die Unterfränkische Polizei bittet in diesem Zusammenhang die Bevölkerung von derartigen Geschäften Abstand zu nehmen, da sich die vermeintlichen Schnäppchen schnell als Fehlkauf entpuppen. Neben dem finanziellen Schaden sind die Bürger auch wegen der mangelnden Qualität beim Betrieb der Geräte erheblich gefährdet.
Die Maschinen verfügen über keinerlei Sicherheitsüberprüfungen und tragen keine der renommierten Plaketten wie die GS oder TÜV-Siegel. Oft werden sogar diese Siegel gefälscht.




