Nach der am 3. Juli 2009 bekannt gewordenen 2-jährigen Dopingsperre für die deutsche Eisschnellläuferin Claudia Pechstein äußerte sie sich am Samstag, dem 4. Juli 2009, exklusiv in der ARD-Sportschau zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen.
“Ich habe nie gedopt und würde in Zukunft nie dopen,” sagte die 37-jährige gegenüber der Sportschau. “Der Vorwurf ist unberechtigt, es gibt von mir keine positiven Proben. Aufgrund eines einzelnen hohen Wertes kann man mit Sicherheit keinen Sportler positiv abstempeln”, so Pechstein.
Den erhöhten Retikulozytenwert kann sie sich nicht erklären: “Die entscheidenden Werte waren immer normal. Wir werden zum CAS (Internationaler Sportgerichtshof) gehen und gegen das Urteil Berufung einlegen. Der Vorwurf ist unberechtigt” sagte Pechstein.
“Die Situation ist nicht einfach. Ich musste seit Februar im Grunde genommen mit der Situation leben und habe meine Familie nicht in Kenntnis gesetzt.” Den Beitrag zeigte Das Erste am Samstag, dem 4. Juli 2009, ab 18.00 Uhr in der ARD-Sportschau.




