Drei mögliche Zeitpunkte kommen für die in Aussicht gestellte Entrückung in Frage:
- vor der 7-jährigen Endzeit unter Führung des Weltdiktator (Anti-Christ);
- zur Hälfte der 7-jährigen Endzeit (nach 3,5 Jahren wird der zwischen Israel und den arabischen Nachbarn geschlossene Frieden gebrochen; der Welt-Diktator zeigt sein wahres, fürchterliches Gesicht)
- am Ende der 7-jährigen Endzeit, wenn Jesus auf die Erde kommt und den Weltdiktator und dessen Truppen besiegt.
(am Schönsten natürlich, wenn wir _vor_ Beginn der Endzeit entrückt werden)
Aber was ist mit denen, die jetzt noch leben, aber _vor_ der Entrückung sterben?
Der Leichnam wird natürlich beerdigt. Aber die Seele eines jeden Menschen ist unsterblich.
(a) Wer zu Lebzeiten nicht an Gott glaubte und Jesus nicht als seinen Retter angenommen hat, dessen Seele wird in quälender Gottesferne das endgültige Gericht Gottes abwarten müssen. Das Urteil für alle Nicht-Gläubigen ist klar und hat viel mit düster-qualmender Strafe zu tun.
(b) Wer zu Lebzeiten an Gott glaubte und Jesus als seinen Retter angenommen hat, dessen unsterbliche Seele geht beim Tod augenblicklich in die unvorstellbar schöne Nähe Gottes. Und wartet dort auf den Zeitpunkt der Entrückung, denn dann erhalten die Gestorbenen (so wie die dann noch lebenden Menschen, die entrückt werden) ihren ewigen Körper.
Ist die schrekliche Endzeit der Weltdiktatur hier auf Erden mit dem Sieg des Guten über die Kräfte des Bösen zu Ende, kehren alle Entrückten und die vor der Entrückung im Glauben an Gott und Jesus Gestorbenen in ihren neuen, ewigen Körpern mit Jesus auf die Erde zurück. Ein tausenjähriges Reich ohne all das, was wir jetzt an Bösem und Nervigem kennen, beginnt. Nach diesen 1.000 Jahren wird die Erde aufhören zu existieren. Die Gläubigen werden dann für Ewigkeit in Gottes Gegenwart in dessen Schöpfung leben, reisen, lernen, reden, sich weiterentwickeln, förderlich in Gottes Schöpfung wirken… wahrlich paradiesische Zustände für immer und ewig.
Wer nicht an Gott glaubte, hat es in der Hölle für immer und ewig nicht so gut. Damit hinterher niemand jammert, man habe es ihm nicht rechtzeitig gesagt: Wie finde ich Gott?




