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Flensburg warnt vor dem Riesenbärenklau (auch Herkulesstaude genannt)

Das Ding einfach umhauen oder ausreißen? Vorsicht. Die Bekämpfung des Bärenklau birgt eine erhöhte Gefahr des Körperkontaktes, vor dem man sich schützen sollte. Das Tragen von Handschuhen, das Bedecken nackter Haut und das anschließende Waschen sollten selbstverständlich sein.

Alle Jahren wieder. So auf dieses Jahr 2009: Die Stadt Flensburg warnt auch in diesem Jahr wieder vor dem weit verbreiteten Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt. Warum? Der Kontakt der ungeschützten Haut mit Stängelhaaren oder austretendem Stängelsaft kann zu Hautentzündungen, aber auch zu schweren Hautverätzungen führen. Und davon eventuell zurückbleibende Narben möchte niemand haben.

Die Flensburger Stadtverwaltung bemüht sich, dies zu verhindern und insbesondere von Kindern stark genutzte Flächen wie etwa Kinderspielplätze von ihm freizuhalten. Wegen der ungewöhnlichen Verbreitungsdynamik, verbunden mit einer hohen Robustheit, ist die Bekämpfung der eingeschleppten Pflanzenart allerdings sehr schwierig. Aus diesem Grund setzt die Stadt an geeigneten Standorten genehmigt Pflanzenbehandlungsmittel ein. Hurra! Chemie?

Die Stadt bittet alle Beteiligten, sie in ihrem Bemühen um das Zurückdrängen der Art zu unterstützen. Angesprochen sind private Grundbesitzer ebenso wie Kleingartenpächter, Wohnungsbaugesellschaften und private Vermieter.

Die Pflanzen an bekannten Standorten müssen mehrmals jährlich abgemäht oder ausgestochen werden. Darüber hinaus ist es wichtig, gegebenenfalls entwickelte Blütenstände des Bärenklau zu beseitigen.

Wenn Sie den Kampf gegen den Riesenbärenklau mit Hinweisen auf noch unbekannte Bärenklau-Bestände unterstützen möchten, so können sie sich montags bis donnerstags von 12 bis 16 Uhr an “Arbeiten für die Umwelt” (Telefon Flensburg.943 33) wenden. Zu erkennen sind noch unbekannte Bestände an der Höhe von 2 bis 3 Meter und den auffälligen Blüten. Siehe auch ein Foto…

“Flensburg online”: Noch so eine Plage (Übertragung von Krankheitskeimen durch den Kot der Tiere auf den Fußwegen): Saatkrähen (auch nicht zu unterschätzen Möwe-Plage)+++ Und der nervige Lärm der Saatkrähen kann auch krank machen.

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Schutz im Karneval...
 

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