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Tod bei Unfall auf VW-Versuchsgelände. Brasilianischer Testfahrer stirbt auf Hochgeschwindigkeitsstrecke bei Ehra-Lessien

Am späten Sonntagabend, dem 12. Juli 2009, verunfallte ein 42 Jahre alter brasilianischer Versuchsfahrer während einer Testfahrt mit einem VW Testfahrzeug auf einem geraden, dreispurigen Teilstück der Hochgeschwindigkeitsstrecke innerhalb des VW Prüfgeländes bei Ehra-Lessien.


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Nach den bisherigen Ermittlungen geriet der 42jährige während der Testfahrt in plötzlich einsetzenden Starkregen. Vermutlich aufgrund von Aquaplaning verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte nach rechts in die Leitplanke. Entgegen der Fahrtrichtung kam er rechtsseitig im Seitenraum zwischen Fahrbahn und Leitplanke zu stehen.

Unmittelbar danach erreichte ein weiterer Versuchsfahrer, ein 27 Jahre alter Mann aus Wolfsburg, mit seinem Testfahrzeug den Bereich der Unfallstelle. Aus noch ungeklärter Ursache geriet dieser mit seinem Testfahrzeug ebenfalls, unmittelbar vor dem liegengebliebenen Fahrzeug, ins Schleudern und kollidierte mit diesem.

Hierbei wurde das Fahrzeug des 42jährigen ca. 40 Meter weit von der ersten Unfallstelle fortgeschleudert. Das Fahrzeug des 27jährigen überschlug sich und kam ca. 80 Meter weiter zum Stehen. Der 42jährige wurde durch den Aufprall in seinem PKW eingeklemmt und verstarb in Folge massiver Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Der 27jährige wurde schwer verletzt in Krankenhaus Wolfsburg eingeliefert. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger aus dem Landkreis Celle hinzu gezogen, ebenso war die Unfallforschung von VW vor Ort.

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