Bislang noch unbekannte Täter warfen am Sonntag, dem 2. August 2009, gegen 01.25 Uhr, die Leinen eines unbeleuchteten und im Rendsburger Kreishafen fest vertäuten Seeschiffes von 46 Meter Länge und 337 Bruttoregistertonnen los. Daraufhin trieb der Bug des Schiffes in die Kanalmitte. Die an Bord befindliche Besatzung schlief und bemerkte zunächst nichts.
Zu diesem Zeitpunkt passierte ein weiteres Schiff mit einer Länge von 118 Metern und einer Breite von 17,9 Metern sowie einer Bruttoraumzahl von 2530 Tonnen den Nord- Ostsee Kanal ,auf Höhe des Rendsburger Kreishafens, in östlicher Richtung.
Durch Schallzeichen aufgeweckt, gelang es der Besatzung des treibenden Schiffes die Maschine zu starten und das Schiff im letzten Moment aus der Kanalmitte zu entfernen. Anschließend konnte das Schiff wieder im Kreishafen Rendsburg festmachen. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.




