Einmal jährlich treffen sich Vertreter des städtischen Immobilienmanagements, des Naturschutz der Kreisverwaltung und der Fürstlich Wiedischen Verwaltung im Neuwieder Schlosspark um den Stand der gärtnerischen Unterhaltungsarbeiten zu begutachten und weitere Pflegemaßnahmen zu vereinbaren.
Im Beisein von Carl Fürst zu Wied und Bürgermeister Reiner Kilgen wurden so unter anderem die durchforsteten Gehölzbereiche, der Rheinuferbereich und die Spielstandorte und Fußwege im hinteren Waldbereich besichtigt.
Deutlich ist dabei die Veränderung des Schlossparkes zu sehen, der inzwischen wieder den Charakter eines englischen Garten hat, ohne dabei Belange des Naturschutzes verletzt zu haben.
Bei der Begehung wurde die Fortführung der Pflegemaßnahmen, wie die intensive und extensive Wiesenmahd, die Freistellung der Eiche neben dem Mammutbaum und verschiedene Freischnittarbeiten, besprochen. Wichtig hierbei war auch die zukünftige Entfernung der Kastanienlaubes, die mit der Miniermotte befallen sind, um die Schädigung einzudämmen.
Armin Bärz, Thomas Heidenblut und Horst Bäcker vom Amt für Immobilienmanagement stellten Hans-Peter Job (Naturschutz) und Gerd Schneider (Fürstlich-Wiedische Verwaltung) auch die geplanten Maßnahmen zur BUGA 2011 vor: so sollen im Rahmen der Spielleitplanung Geräte wie ein Leuchtturm, eine Spielboje, Kleinfeldtore und ein Volleyballfeld errichtet werden.
Außerdem soll die Parkanlage durch verschiedene Bäume und Sträucher, steinerne Bankanlagen, Rosen- und Staudenpflanzungen und einer „Brasilienecke“ bereichert werden.





