Chip-Panne bei EC- und Kreditkarten. Bekommen Bankkunden jetzt eine Entschädigung?

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Berlin (dts) - Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat den Geldinstituten im Zusammenhang mit der Chip-Panne von Millionen von EC- und Kreditkarten mangelnde Sorgfalt vorgeworfen und forderte sie auf, den Kunden entstandene Kosten aus der Pannenserie zu erstatten.

Der Tageszeitung “Tagesspiegel” sagte Aigner, die Banken würden Verantwortung dafür tragen, dass von ihnen ausgegebene Zahlungsmittel funktionierten.

Weiterhin appellierte sie an die betroffenen Kreditinstitute, unverzüglich dafür zu sorgen, dass Kredit- und Bankkarten wieder benutzt werden könnten. Schließlich zahlten die Bankkunden für diesen Service.

Auch Wirtschaftsminister Rainer Brüderle spricht sich für eine schnelle Behebung der Probleme aus, da der bargeldlose Zahlungsverkehr ein unverzichtbares Instrument des Wirtschaftslebens sei.

Zahlreiche Bankunden konnten in den ersten Januartagen kein Geld am Automaten abheben, weil ihre EC- oder Kreditkarte wegen eines Programmfehlers in bestimmten Mikrochips nicht akzeptiert wurden.

Die Probleme sollen nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) bis Montag behoben sein.

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