Man sieht es zurzeit überall: Der lang anhaltende, strenge Frost macht den Pflastersteinen und Betonplatten schwer zu schaffen. Überall gibt es Probleme mit den Gehwegen.
Thomas Buschkamp, beim BEG für die Straßenunterhaltung zuständig, weiß ein Lied davon zu singen: „Bei uns steht das Telefon nicht mehr still. Viele aufmerksame Bürgerinnen und Bürger rufen uns an und weisen uns auf Gefahrenstellen hin.“ Dem BEG sind jedoch weitestgehend die Hände gebunden.
Die Probleme gibt es nicht nur in Greven, sondern zurzeit in sämtlichen Städten und Gemeinden. Zwar bemühe man sich, die besonders gefährlichen Stellen abzusperren, „aber wir können nicht überall gleichzeitig sein“, bittet Buschkamp um Verständnis und appelliert an alle Fußgänger und Radfahrer: „Rechnen Sie bitte damit, dass es zurzeit auf allen Gehwegen, vor allem in den Wohngebieten, zu großen Problemen mit unbefestigten Wegen, losen Platten und Unebenheiten kommen wird. Seien Sie bitte besonders vorsichtig.“
Der Fachmann vom BEG rät übrigens allen Hausbesitzern, kein Streusalz zu verwenden, wenn eben möglich. Streusalz verschärfe die Probleme. Das Tauwasser dringe in die Pflasterbettung ein. Gefriert es bei dem starken Frost wieder, würden Platten und Steine noch stärker angehoben als zuvor. Besser sei es, abstumpfende Mittel zu verwenden.
Buschkamp hofft, dass sich der Zustand nachhaltig verbessern wird, sobald Tauwetter einsetzt: „Die meisten Steine und Platten werden sich bei Tauwetter von ganz alleine wieder setzen. An der einen oder anderen Stelle werden wir aber mit Rüttelplatten nachhelfen oder Frostschäden beseitigen müssen.“ Bis dahin kann die Devise nur lauten: Augen offen halten und sehr vorsichtig sein.




