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Drachenfels, Nonnenwerth und Rolandseck… Das Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises

Für viele Naherholungssuchende ist das Siebengebirge bis zum heutigen Tag ein beliebtes Ausflugsziel. Der ganz besondere Charme dieser Gegend wurde jedoch bereits im vorvergangenen Jahrhundert der Nachwelt überliefert.

Der Spätromantiker und Revolutionsdichter Ferdinand Freiligrath kannte Mittelrhein und Siebengebirge nur aus den schwärmerischen Berichten seiner Freunde, als er am Morgen des 1. September 1839 den Drachenfels in Begleitung seines Jagdhundes Strolch bestieg.

Im Laufe des Tages verfasste er die beiden ersten Strophen seines Gedichtes „Auf dem Drachenfels“, das zu den bekanntesten Gedichten über das Siebengebirge gehört.

Eine Bleibe hatte er in Unkel gefunden – Königswinter war ihm zu mondän und zu teuer, Honnef lag zu weit vom Rhein entfernt. Das barocke Herrenhaus, in dem Freiligrath in Unkel 1839 und 1840 wohnte, trägt heute seinen Namen.

Was der „rheinische Dichter“ Ferdinand Freiligrath am Rhein erlebte und wie er am Rhein die Liebe fand, erfahren Sie im Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 2010. Unter dem Schwerpunktthema „Tradition und Brauchtum: Lebendiges kulturelles Erbe“ lenkt das Jahrbuch 2010 Blicke und Aufmerksamkeit auf Pfade und Wege, die durch Tradition und Brauchtum geprägt sind.

Dabei ist es auf Spuren unterwegs, die zum Teil von vielen vorangegangenen Generationen hinterlassen wurden. Ihre Wegmarken künden von Glaube und Religion, von Arbeit und Wirtschaft, von den Prägungen durch Lebensbedingungen und Landschaften, und laden zu einer besonderen Entdeckungsreise durch den Rhein-Sieg-Kreis ein.

Das Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises ist für 12 Euro im Buchhandel erhältlich. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.rhein-sieg-kreis.de/jahrbuch sowie beim Kultur- und Sportamt des Rhein-Sieg-Kreises, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241/13-2766, E-Mail: jahrbuch@rhein-sieg-kreis.de.

Übrigens: 2011 wird sich das Jahrbuch besonders mit Mühlen und anderen historischen Anlagen des Handwerks und der Industrie befassen. Wer hierzu mit Wort und Bild beitragen möchte, sollte diese Kontaktmöglichkeit nutzen und sich mit der Redaktion in Verbindung setzen.

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