Sturmtief Miriam hält Feuerwehren im Kreis Soest in Atem
Das Sturmtief Miriam, das starken Sturm und daraus resultierende Schneeverwehungen mit sich brachte, hielt am Dienstag, dem 2. Februar 2010, beziehungsweise in der Nacht zum 3. Februar 2010 die Feuerwehren im Kreis Soest in Atem. Das teilt Kreisbrandmeister Thomas Wienecke mit und gibt einen Überblick.
Um 14.23 Uhr erreichte der erste Notruf die Kreisleitstelle in Lippstadt. Die Feuerwehr Möhnesee musste auf der B 516 (Haarweg im Bereich Günne) mehrere eingeschlossenen Pkw und Lkw aus Schneeverwehungen befreien. Im weiteren Verlauf musste die Bundesstraße gesperrt werden.
In den Bereichen Warstein und Rüthen sind ebenfalls zahlreiche Straßen gesperrt worden. Auch hier befand sich die Feuerwehr im Einsatz, um steckengebliebene Fahrzeuge zu befreien.
Aufgrund der zu erwartenden Einsätze im Bereich der B 516 und B 55 wurden die Feuerwehren aus Ense, Möhnesee, Warstein und Rüthen an ihren Gerätehäusern in Bereitschaft versetzt. Zusätzlich stehen die Feuerwehren aus Anröchte, Erwitte und Geseke bereit. Der Rettungsdienst des Kreises Soest wurde durch Kräfte der Hilfsorganisationen verstärkt.
In Warstein wurde der zweite Rettungswagen die Nacht hindurch weiter besetzt. Bei Einsätzen in den betroffenen Gebieten rücken zusätzlich zu den Rettungsfahrzeugen allradgetriebene Feuerwehrfahrzeuge mit aus. So wird sichergestellt, dass die Einsatzorte auch erreicht werden können. Die beiden Ortsverbände des Technischen Hilfswerks stehen ebenfalls an ihren Unterkünften in Soest und Lippstadt bereit.
Die Kreisleitstelle in Lippstadt wurde personell hochgefahren. Fünf zusätzliche Disponenten wurden als Unterstützung auf die Leitstelle gerufen. Dorthin begaben sich auch der Kreisbrandmeister des Kreises Soest, Thomas Wienecke, sowie sein Stellevertreter Bernhard Loer. Zur Unterstützung wurden außerdem Fachberater des THW und zwei Pressesprecher alarmiert.
Da zurzeit noch nicht gesagt werden kann wie sich die Wetterlage entwickelt, werden die Maßnahmen vermutlich die ganze Nacht aufrecht erhalten bleiben.
In diesem Zusammenhang rät die Feuerwehr in den betroffenen Gebieten auf Fahrten mit Pkw oder Lkw zu verzichten.
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