Er war schon als Junge ein hellwacher und scharfsichtiger Beobachter, der seine Lebensumstände genau reflektierte:
Die autobiografischen Aufzeichnungen des jüdischen Arztes Dr. Julius Grunewalds (1860 – 1929) aus Kaldenkirchen sind eine der seltenen Quellen, die über das Leben niederrheinischer Juden des 19. Jahrhunderts Auskunft geben.
Prof. Dr. Leo Peters hat die Erinnerungen des Johannes Grunewald als Buch herausgegeben und kommentiert. In einem Vortrag der Kreisvolkshochschule Viersen in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Kaldenkirchen stellt er das Leben Grunewalds dar und verdeutlicht mit ihm die Binnensicht des jüdischen Alltags zwischen 1860 und 1880.
Die Veranstaltung findet am Montag, dem 8. März 2010, 20 Uhr, in der Aula der Realschule Kaldenkirchen, Kornblumenweg 1, statt. Der Eintritt beträgt 3 Euro.




