Sturm “Xynthia” hat Bonn weitestgehend verschont. Lediglich
geringfügige Schäden an städtischen Gebäuden und relativ wenige
umgestürzte Bäume im städtischen Besitz sind die Folgen des
Orkanstiefs, das weite Teile Westeuropas heimsuchte.
Dennoch waren Rettungsdienst, Berufs- und Freiwillige Feuerwehr viel beschäftigt. Zu über 200 Einsätzen rückten insgesamt bis zu 250 Kräfte aus – meist um technische Hilfe zu leisten bei Fassaden-, Dach- und Baumschäden.
Nennenswerte Verletzungen wurden nicht registriert. Oberbürgermeister
Jürgen Nimptsch würdigte den tatkräftigen Einsatz aller beteiligten Hilfskräfte am Wochenende und dankte ihnen ausdrücklich.
Die Schäden an städtischen Gebäuden belaufen sich bisher auf rund 10.000 Euro. Betroffen sind fünf Schulgebäude, an denen Fensterscheiben beziehungsweise Dachziegel zu Bruch gingen.
Straßenschäden oder Schäden an den städtischen Kläranlagen gab es nicht. Nach bisherigen Erkenntnissen sind in den städtischen Parks und Gärten einige Bäume Opfer des Sturms geworden. Das Amt für Stadtgrün meldete fünf größere umgestürzte Straßenbäume sowie weitere rund 35 Exemplare auf Friedhöfen, Spielplätzen und in Grünanlagen. Circa 120 Bäume im Stadtwald sind entweder umgestürzt oder stark geschädigt.
Am Vormittag waren noch vier Straßen wegen Aufräumarbeiten gesperrt. Betroffen wegen umgestürzter Bäume waren die Pützchens Chaussee zwischen Am Rehsprung und Niederholtorf, die Oberkasseler Straße zwischen Autobahn und Pützchens Chaussee und der Boeselagerhof zwischen Friedrich-Wöhler-Straße und Kölnstraße.
In der Karlstraße zwischen Nidegger Straße und Immenburgstraße war ein Flachdach auf Fahrbahn und Gehwege gestürzt. Auch hier gab zeitweise eine Vollsperrung.




