Bambus ist in Größe, Leichtigkeit und Festigkeit ein ungewöhnlicher Baustoff der Natur. In Thailand, Kolumbien oder Indonesien wurden über Jahrhunderte hinweg Häuser, Paläste, ja ganze Städte aus Bambus errichtet. Bambuspflanzen – botanisch gesehen eigentlich riesige Grashalme – wachsen vor allem in den tropischen Gefilden um den Äquator.
Bambus ist stabil und dank seiner Hohlräume ein extrem leichter und elastischer Baustoff. Diese Vorzüge machen den tropischen Baustoff auch für deutsche Architekten interessant. Der erste in der Reihe der Workshops, begleitend zur Ausstellung “Architektur-Werk-Stadt” im jungen museum, beschäftigt sich daher mit dem Bambusbau.
In diesem Workshop werden sich die Teilnehmer praktisch mit dem Material Bambus und seinen bemerkenswerten Eigenschaften auseinander setzen. Auch die Konstruktionstechnik, die ihre Stabilität durch Bindeverbindungen erhält, ist schnell gelernt. Lebensgroße Skulpturen sind in kurzer Zeit realisierbar.
Mit dem ertüftelten Know-how wird am letzten Workshop-Tag gemeinsam eine formvollendete, riesengroße Konstruktion, als temporäre Installationen im Außenbereich errichtet: Schwindelerregend, imposant, futuristisch und faszinierend.
Mit Bambus bauen: Ab 10 Jahre. Leitung: Uschi Gutsch, Bernhardine Lützenburg, Sebastian Ludwig. Termin: 06. – 09.04.2010Zeit: 9.00 – 13.00 Uhr. Ort: Kulturzentrum August Everding, Raum 4.18
Gebühr: 5 Euro pro Tag/Teilnehmer
Anmeldung unter Telefon: 02041 / 70-4282





