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Präsident vom DFB Theo Zwanziger und der Schiedsrichter-Skandal

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Theo Zwanziger bleibt trotz heftiger Kritik an seiner Person im Schiedsrichter-Skandal um Manfred Amerell Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Zwanziger hatte nach eigenen Angaben in der heutigen Präsidiumssitzung die Vertrauensfrage gestellt, wonach sich alle 47 Vorstandsmitglieder des DFB für ihn ausgesprochen hätten.

Es gebe jedoch “viele Fragen zu beantworten, unter anderem natürlich auch, wie stark ist der Präsident, wie groß ist das Vertrauen”, räumte der Chef des größten Fußball-Verbands der Welt nach der Präsidiumssitzung ein.

“Ich habe einen sehr ausführlichen und persönlichen Bericht abgegeben”, so Zwanziger. Franz Beckenbauer hatte sich zuvor für den DFB-Präsidenten stark gemacht: “Der Fall Amerell ist es nicht wert, ein solches Amt aufzugeben. Ich kann mir keinen besseren für diese Position vorstellen”, sagte Beckenbauer der “Bild”-Zeitung.

Im Oktober soll Zwanziger dann auf dem geplanten Verbandstreffen wiedergewählt werden.

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