Jetzt blühen und gedeihen die Bäume, Büsche und Blumen im Garten – aber auch das Unkraut.
Viel Arbeit wartet auf den Gartenfreund, und mit der Arbeit entstehen eine Menge Gartenabfälle, die entsorgt werden wollen. Hier ein paar Tipps, über welche Entsorgungswege die Gartenabfälle richtig entsorgt werden:
Besonders nachhaltig ist es natürlich, die Gartenabfälle im eigenen Garten zu sammeln und zu kompostieren.
Mit der Bioabfalltonne bekommt man in einem 14-tägigen Rhythmus die Gartenabfälle preisgünstig entsorgt. Die Bio- und Gartenabfälle in der Biotonne werden zu wertvollem Kompost verarbeitet und der Natur zurückgegeben.
Zweimal im Jahr bietet die Stadt Greven eine Sammelaktion für Baum- und Strauchschnitt an. Aus dem eingesammelten Material wird Schreddergut hergestellt, das den Bürgerinnen und Bürgern kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Selbstverständlich können Gartenabfälle aus dem Stadtgebiet auch bei der Annahmestelle am Bau- und Entsorgungsbetrieb Greven (BEG) kostenlos abgegeben werden.
Die Grünannahmestelle hat an sechs Werktagen geöffnet: Montags bis Donnerstags von 7 bis 11:45 Uhr und von 13 bis 15:45 Uhr, freitags von 7 bis 12:45 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Die Grevenerinnen und Grevener nutzen dieses Möglichkeit intensiv: über das Jahr liefern sie über 5.000 Tonnen Gartenabfälle beim BEG an. Zum Frühjahr und zum Herbst erreichen die angelieferten Mengen sogar ein Gewicht von monatlich über 500 Tonnen.
So umfassend, einfach und bequem die Entsorgung der Gartenabfälle für die Bürger und Bürgerinnen auch ist, so werden doch auch immer Gartenabfälle wild abgelagert: am Wegesrand, auf freien Grundstücken, im oder am Wald. Damit schadet man der Natur und man schädigt den Grundstückseigentümer, der sich dann um die Entsorgung kümmern muss.
Das “wilde” Entsorgen ist übrigens eine Ordnungswidrigkeit – und angesichts der vielfältigen legalen Entsorgungsmöglichkeiten absolut unnötig.




