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Seminar von Christel Sondermann und Uschi Rawert in Borken zum Thema Essstörungen

Wenn beim Essen nichts mehr normal ist, wenn das Maß verloren gegangen ist, dann ist das zumeist Anzeichen für eine Essstörung und verlorenes Selbstwertgefühl.

Wie sie wieder zu einem gesunden Selbstbild finden können, das erfahren Betroffene vom 16. bis 18. Juli bei einem Seminar, das die Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken in Kooperation mit dem Arbeitskreis Essstörungen und der Volkshochschule Borken anbietet.

“Essstörungen, ob Magersucht, Bulimie oder Adipositas, beinhalten immer einen großen Leidensdruck für die Betroffenen”, erklärt Christel Sondermann vom Kreis Borken. Die Diplom-Sozialarbeiterin und Supervisorin setzt bei der Arbeit mit Menschen mit Essstörungen vor allem auf die kreative Körperbildarbeit, in der Musik, Tanz und Gestaltung einen Platz haben. “Der Körper erinnert sich. Er kennt unseren Wert, weiß um unsere Bedeutung, unserer Stärken und Schwächen”, betont Christel Sondermann. Gerade deshalb biete es sich an, mit der Methode der kreativen Körperarbeit auf die Suche nach den Ursachen für die Essstörung zu gehen.

Christel Sondermann wird das Seminar zusammen mit Uschi Rawert leiten. Die Borkenerin ist ebenfalls Fachtherapeutin für Menschen mit Essstörungen, hat sich im Bereich der Kunsttherapie fortgebildet und arbeitet auch als Heilpraktikerin/Psychotherapie. Am Freitag, 16. Juli, dauert die Veranstaltung von 18 bis 21 Uhr, am Samstag, 17. Juli, von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag, 18. Juli, von 9 bis 13 Uhr. Tagungsort ist das VHS-Forum an der Heidener Straße 88 in Borken.

Die Teilnahme am Seminar kostet 80 Euro – Getränke und Material inklusive. Interessierte können sich bis zum 5. Juli bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken, Tel.: 02861 / 82 10 88, anmelden.

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