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Blasmusik im Barockgarten: Isselburger Blasorchester an Wasserburg Anholt

Wenn das Blasorchester Isselburg spielt, dann springt der Funke über. Die Musikerinnen und Musiker verstehen es, ihre Begeisterung an das Publikum weiterzugeben.

Die Wasserburg Anholt bietet eine tolle Kulisse für das Konzert am Samstag, 31. Juli 2010 [Foto: Pressestelle Kreis Borken]

Erleben können das Interessierte am Samstag, dem 31. Juli 2010, um 16 Uhr, an der Wasserburg Anholt. Das Isselburger Blasorchester tritt in der Reihe “Trompetenbaum und Geigenfeige” auf. Um 17.15 Uhr schließt sich eine Führung durch den Schlosspark an.

Auf dem Programm stehen konzertante Blas- sowie moderne und volkstümliche den Auftritt vor der Kulisse von Schloss Anholt unter anderem das Finale aus der Oper Aida von Guiseppe Verdi, eine Auswahl von Hits aus dem Musical Starlight Express und den “Mambo Jambo” von Perez Pedro. Die Musikerinnen und Musiker aus Isselburg haben bereits mehrere Tonträger veröffentlicht und Auftritte in Funk und Fernsehen absolviert.

Die Leitung des Orchesters liegt seit 2006 in den Händen des Niederländers Wolbert D. Baars. Der junge Musiker, Jahrgang 1973, studierte am Konservatorium von Maastricht klassisches Schlagzeug. Anschließend bildete er sich bei einem Privatlehrer in Düsseldorf weiter und absolvierte ein Aufbaustudium am Konservatorium in Zwolle und im italienischen Trento.

Als Dirigent arbeitete er bereits in vielen europäischen Ländern, unter anderem in Italien, Spanien, Deutschland, Österreich und den Niederlanden.

Darüber hinaus ist er als Dozent und Komponist tätig.
Das Gastspiel in Anholt ist für das Blasorchester ein Heimspiel.

Auf knapp 35 Hektar vereinen sich am Schloss die unterschiedlichen Gartenstile der Jahrhunderte. Ein Landschaftsgarten im typisch englischen Stil bietet viele jahreszeitliche Höhepunkte, wenn im Mai und Juni der Rhododendron blüht, im Sommer die Blumenwiese ihre Pracht zeigt und sich im Herbst das Laub färbt.

Stilelemente des Barock bilden den Schwerpunkt in unmittelbarer Nähe des Schlosses. Auf der Wassergarteninsel faszinieren neben Rosen Skulpturen, die die Tages- und Jahreszeiten darstellen.

Ein rekonstruierter barocker Parterregarten mit Buchsbaum, zentralem Brunnen und zwei Reiterstandbildern führt mit einer zentralen Achse auf die Zugbrücke der Hauptburg zu.

Bereits im Jahr 1714 wurde in Anholt ein Irrgarten beschrieben. Heute lädt er an anderer Stelle zum Spiel ein.

“Trompetenbaum und Geigenfeige” ist ein Gemeinschaftsprojekt der vier Münsterlandkreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster. Kooperationspartner sind die Eigentümer der Gärten und Parks, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, örtliche Kulturinitiativen sowie der Verein “Das Münsterland – Die Gärten und Parks”.

Das Konzert in Anholt findet in Zusammenarbeit mit dem Museum Wasserburg Anholt und der Stadt Isselburg statt. Das Land NRW fördert “Trompetenbaum und Geigenfeige” aus Mitteln der Regionalen Kulturförderung Münsterland.

Karten für das Konzert am 31. Juli 2010 an der Wasserburg Anholt kosten 7,50 Euro. Sie sind ab 15 Uhr direkt vor Ort erhältlich. Weitere Informationen zur Reihe “Trompetenbaum und Geigenfeige” gibt es beim Kreis Borken, Fachabteilung Kultur, Tel.: 02861/82-1350, E-Mail: kulturamt@kreis-borken.de, sowie im Internet unter www.trompetenbaum-geigenfeige.eu

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