Geld ist schön. Aber was singt Nena in einem ihrer Lieder? “Ich will nicht arm sein. Und Geld macht mich nicht reich” (“In meinem Leben“). Ja, so ist es.
Wer kein Geld hat und ständig in elementaren Sorgen leben muß, ob er genug zu essen hat, seine Miete zahlen kann und sich außer der Reihe nichts Schönes leisten kann, der denkt, daß es ihm gut gehen würde, wenn er doch nur endlich genug Geld hätte.
Aber Geld macht nicht glücklich. Es ist irgendwie komisch: Man muß Geld haben; aber Geld bedeutet letztlich doch nichts. Nochmal Nena: “Ich will nicht arm sein. Und Geld macht mich nicht reich.”
Sogar noch schlimmer: Geld kann zum Götzen werden. Wir meinen, wenn wir viel Geld haben, hätten wir Sicherheit… aber Sicherheit finden nur über Jesus in Gott (wie finde ich zu Gott?)
“Das letzte Hemd hat keine Taschen”, sagt man sehr treffend. Wir stehen vor Gott nackt, ohne goldene Kreditkarten, ohne unsere tollen Eigenheimer, ohne den glitzernden Supa-Dupa-Mercedes.
Weil diese 70, 80 Jahre Lebenszeit hier unten in der Gesamtsicht unserer ewigen Existenz (jeder wird ewig leben; der eine, der Jesus als seinen Retter und Heiland angenommen hat, im Himmel bei Gott; der andere in der Hölle in teuflisch-quälender Ferne von Gott) mehr als kurz sind, hat Jesus darauf hingewiesen: “Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, (…), sondern sammelt euch Schätze im Himmel (…)” Denken Sie also dran: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Was Sie mitnehmen können sind nur Sie selber und der Zustand Ihrer Seele.
Nebenbei: Entstauben Sie Ihre Bibel und schlagen Sie Matthäus Kapitel 6 auf. Dort dann die Verse 19 – 34 lesen. Da geht es um sich Sorgen machen und wie Sie Ihre Sorgen besiegen.
Die paar Zeilen könnten Ihr gesamtes Leben positiv verändern, Ihnen viel, viel innere Ruhe schenken und die Tür zur Ewigkeit im Himmel aufstoßen. Wer weiß. Lassen Sie sich darauf ein und horchen Sie in sich hinein, was die Aussagen von Jesus über richtige und falsche Sorgen in Ihnen bewirken.
Ein beliebter Fehler: Erstmal Geld machen, dann kümmere ich mich auch um Gott und mein Seelenheil.
Die Wahrheit: Es funktioniert genau anders herum. Erst Gott suchen (und finden). Dann erhält man alle möglichen Segnungen (auch materieller Art, wenn man richtig damit umgehen kann; also das Materielle nicht zu einem Götzen macht).
In den Psalmen in der Bibel findet sich diese tiefe Erkenntnis, die über alle Jahrtausende hinweg Gültigkeit hat:
“Nach deinen Vorschriften zu leben
freut mich mehr als großer Besitz.
Ich will nachsinnen über deine Befehle
und auf deine Pfade schauen.”
[Psalm 119, 14 - 15]
Tun wir das, dann werden wir reich (geistig und so nebenbei – wenn wir damit umgehen können – auch materiell).
Aber wie erkenne ich Gottes Willen? Woher weiß ich, was er von mir will? Was ich in meinem Leben tun soll? Was sind seine Befehle und Anweisungen, damit ich glücklich und zufrieden werde?
Die Antwort: Gottes Wille offenbart sich in Gottes Wort, nämlich der Bibel. In der Bibel spricht Gott mit uns (wenn wir uns auf die Bibel einlassen) und zeigt uns alles, was wir wissen müssen, um Sinn und Zweck in unserem Leben zu erkennen und zu leben.
Dazu notwendig: Das _tägliche_ Lesen in der Bibel.
Wie bei jedem Vorhaben ist ein Plan nicht verkehrt, um schnell und fundiert zum Ziel zu kommen. Jeder ernsthafte Sportler hat einen Trainingsplan. Und jeder professionelle Musiker eine Song-Liste für seinen Auftritt. Ohne Plan läuft man Gefahr, sein Ziel nicht zu erreichen und sich im Chaos zu verlieren. Also her mit einem Bibel-Leseplan! In 1 Jahr hat man das ganze Buch Gottes durchgelesen. Das aufregende Abenteuer, sich auf Gott einzulassen, beginnt schon nach den ersten Kapiteln!
PS: Sie brauchen keinen Bibel-Leseplan? Sie mögen keine Pläne, weil Sie viel zu kreativ sind? Pläne sind was für Erbsenzähler und Hobby-Bürokraten?
Tun Sie sich selber einen Gefallen: Greifen Sie zu einem Bibel-Leseplan, um ans Ziel zu gelangen. Sie werden es nicht bereuen, sondern froh und dankbar für die Hilfe (und tägliche Disziplin, die ein solcher Plan bietet, wenn Ihr Enthusiasmus mal nachläßt, Sie müde sind oder einfach keine Lust haben) sein.




