Von Freitag, 30. Juli bis einschließlich Montag, dem 2. August 2010, war Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zu Gast in Malatya in Anatolien.
Malatya ist die Ursprungsstadt und -provinz vieler in Mannheim lebender Türkinnen und Türken. “Der Besuch wurde schon vor Jahren angeregt. Ich bin froh, dass er jetzt durchgeführt werden konnte”; so Kurz, der auf Einladung des Gouverneurs Dr. Ulvi Saran und des Oberbürgermeisters von Malatya, Ahmet Çakir, in Begleitung von Kanber Altintas vom Deutsch-Türkischen Wirtschaftszentrum Mannheim nach Anatolien reiste.
Die Reise war vom Vorstand des Mannheimer Malatya-Vereins engagiert vorbereitet worden, der die Reise auch vor Ort begleitete.
Stadt und Region sind durch eine jahrtausendealte Geschichte geprägt. Das Programm verband die Besichtigung von kulturellen Schätzen wie dem Weltkulturerbe Berg Nemrut mit politischen Begegnungen.
Gouverneur Saran, Oberbürgermeister Çakir, der Kulturstaatsekretär der Türkei Ismet Yilmaz und der Rektor der Universität, Prof. Dr. Cemil Çelik sowie zahlrteiche Landräte und Bürgermeister der Region waren Gesprächspartner des Mannheimer Oberbürgermeisters.
Zentrale Themen waren der Ausbau der Infrastruktur, die deutsch-türkische Zusammenarbeit und die Europäische Union. Mannheims Beitritt zum Städtenetzwerk Eurocities stieß auf großes Interesse.
“Ich kann das Engagement in europäischen Städtenetzwerken nur empfehlen”, so Kurz, “auch Europa ist durch die verstärkte Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene zusammengewachsen.”
Für den Oberbürgermeister war besonders beeindruckend, dass die Verbindung der Stadt und der Region zu Deutschland immer spürbar war. “Wir haben eine überwältigende Gastfreundschaft erfahren.” Kurz sprach seinerseits Einladungen aus: eine Besichtigung der MVV und der technischen Betriebe der Stadt fand bei den Gastgebern großes Interesse.
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