In der kommenden Woche beginnt das neue Schuljahr. 747 I-Dötzchen machen sich dann zum ersten Mal auf den Weg zu ihrer Grundschule – und vielen dieser Jungen und Mädchen ist dieser Weg noch nicht vertraut.
Darüber hinaus wechseln 930 Jungen und Mädchen von der Grundschule auf eine weiterführende Schule und müssen sich ebenfalls auf einen neuen Schulweg einstellen.
Schulkinder sind im Straßenverkehr trotz aller Bemühungen um die Verkehrssicherheit auf ihrem Schul- und Nachhauseweg gefährdet. Sie sind von ihrem Entwicklungsstand her und wegen ihrer Körpergröße oftmals nicht in der Lage, die Verkehrslage zu überschauen oder Gefahrensituationen richtig einzuschätzen und können sich durch eigenes Fehlverhalten in große Gefahr bringen.
Die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr ist eine wichtige und ernst zu nehmende Aufgabe, um die sich nicht alleine die Schulen kümmern müssen: Alle Erwachsenen sind mitverantwortlich, dass sich Schulkinder sicher und unbeschwert im Straßenverkehr bewegen können.
Den Eltern kommt dabei natürlich eine ganz besondere Rolle zu. Sie sollten den Schulweg in den ersten Tagen mit ihren Kindern gemeinsam gehen, das Bewegen im Straßenverkehr mit den Kinder üben und im Interesse der Kinder auf die Fahrt mit dem PKW bis vors Schultor verzichten.
Die Kraftfahrerinnen oder Kraftfahrer sollten in den ersten Wochen des neuen Schuljahres besonders vorsichtig und umsichtig fahren und ganz besonders im Umfeld von Schulen vom Gas gehen. Letzteres auch im eigenen Interesse, denn die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes wird in Abstimmung mit der Polizei mit Einschulungsbeginn Schwerpunktaktionen an Schulen und Kindertageseinrichtungen durchführen und dort verstärkt die Geschwindigkeiten kontrollieren.
Das Ordnungsamt Witten appelliert darum an alle Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen, die zulässige Höchstgeschwindigkeit einzuhalten und Rücksicht auf Kinder zu nehmen.




