Der Inhaber eines Online-Kosmetikhandels der seine Waren fast ausschließlich über Internetbestellungen vertreibt, wird mit wütenden Rückforderungszahlungen vermeintlicher Kunden konfrontiert.
Bei einer Recherche im Internet stellte er fest, dass unter Verwendung seiner Firmenbezeichnung sowie der abgeänderten Domäin-Endung .net eine Webseite ins Netz gestellt worden war.
Auf dieser “gefakten” Webseite war seine Kontaktadresse angegeben. Über diese Webseite wurden hochwertige Elektroartikel zu günstigsten Preisen angeboten.
Interessierte Käufer konnten die Ware gegen Vorkasse bestellen. Waren wurden natürlich nie ausgeliefert.
Umgehend erstattete der Shopbetreiber Strafanzeige bei der Polizei und noch am gleichen Tag konnte auf Betreiben des ermittelnden Fachkommissariats 75 (Computerkriminalität) diese Webseite über die Provider geschlossen werden.
Somit wurde verhindert, dass weitere Geschädigte gutgläubig Gelder auf das angegebene Konto überweisen. Wieviele Kunden bereits Geld auf das Bankkonto überwiesen haben, muss noch ermittelt werden.
Derzeit wird der Schaden auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Warnhinweis:
Die Kriminalpolizei rät, bei unverhältnismäßig günstigen Angeboten für Waren aller Art im Internet misstrauisch zu sein!
Manches Schnäppchen entpuppt sich im Nachhinein als Reinfall!
Misstrauen ist auch bei verlangter Vorkasse immer angezeigt!
Bei “Schnäppchenseiten” überprüfen Sie die angegebenen Adressen oder treten Sie mit dem Geschäft persönlich in Kontakt!
Achtung: E-Mail-Verkehr dient den Tätern zur Verschleierung!




