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Zeitreise in das mittelalterliche Bremen des Jahres 1410

Eine lange Reise zurück in die Stadt Bremen des Jahres 1410 trat eine Ferienpassgruppe aus Cuxhaven am vergangenen Montag, dem 2. August 2010, an.

Bevor “Katharina” die Cuxhavener Jungen und Mädchen zu einem mittelalterlichen Rundgang bei den Bremer Stadtmusikanten begrüßen konnte, musste allerdings das neuzeitliche Hindernis “Bahn” überwunden werden.

Bedingt durch das Großereignis “Deichbrand” mit seinen mehr als 13.000 Besucherinnen und Besuchern waren die Bahnhöfe und Züge überfüllt, man hatte lange Wartezeiten beim Zusteigen und in den Zügen war es unzumutbar eng. Die jugendlichen Reisenden ertrugen dies aber mit bewundernswerter Geduld.

Mit entsprechender Verspätung ging es dann aber mit Macht ins Mittelalter. Der Konflikt von Kirche und Kaufmannschaft wurde den Kindern dabei sehr altersgerecht und auf spannende Weise näher gebracht. Besucht wurden der Platz mit Rathaus und Roland, die Stadtkirche und der Dom sowie das Schnoorviertel.

Station gemacht wurde auch “Bremer Geschichtenhaus”. Den Kindern und ihren Betreuern Gabriele Hoffmann und Rüdiger Pawlowski erzählten dabei speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Beschäftigungsprojektes Geschichten aus der Bremer Vergangenheit. Die Verleihung der Stadtrechte, der Brand des Domes oder die schlimme Zeit der Pest waren dabei ebenso Thema wie die Geschichte der Massenmörderin Gesche Gottfried.

Im nächsten Jahr wird es dieses Angebot sicher wieder im Cuxhavener Ferienpass geben.

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