Bürgermeisterin Christine Strobl und Sozialreferentin Brigitte Meier haben am Freitag, dem 18. Februar 2011, im Münchner Rathaus der Presse den Münchner Familienbericht 2011 vorgestellt. Er enthält Zahlen und Fakten zur Situation von Familien in München sowie eine Zwischenbilanz der umfangreichen Aktivitäten der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft für mehr Familienfreundlichkeit in München.
Das Ziel der Münchner Familienpolitik ist, dass Familien gerne und gut in München leben und daher auch in der Stadt bleiben und nicht wegziehen.
Im Jahr 2007 hat der Münchner Stadtrat die Leitlinie Kinder- und Familienpolitik beschlossen und damit die künftigen Handlungsfelder für die Verstärkung der Kinder- und Familienfreundlichkeit Münchens festgelegt.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Raum zum Wohnen, Spielen und zur Begegnung, das Kindertagesbetreuungsangebot, das Bildungs-, Sport- und Freizeitangebot, die gesundheitliche Versorgung und eine gute Information über die Fülle der Angebote sind wesentliche Faktoren dafür, dass sich Familien in München wohl fühlen und bleiben.
Bürgermeisterin Christine Strobl: „Wir haben in den vergangenen Jahren in vielen Handlungsfeldern große Fortschritte für die Münchner Familien auf den Weg gebracht. Allen voran möchte ich die Kindertagesbetreuung nennen.
Im Januar diesen Jahres hat der Stadtrat beschlossen, noch einmal zusätzlich 50 Millionen Euro jährlich an freiwilligen kommunalen Leistungen in diesen Bereich zu investieren. Damit zahlt die Stadt jetzt jährlich sage und schreibe 150 Millionen Euro freiwillig für den Bereich der Kindertagesbetreuung.“
Sozialreferentin Brigitte Meier, in deren Referat die Koordination und Federführung für das Thema Familie in der Stadtverwaltung liegt: „Familienpolitik geht über unsere umfangreichen Bemühungen zur Bekämpfung der Armut hinaus.
Sie richtet sich an alle Familien in München, unabhängig von ihrem Einkommen. Es ist ein bundesweiter Trend in den Großstädten, dass insbesondere Mittelschicht-Familen ins Umland abwandern. Wir können aber durchaus etwas dafür tun, um die Familien für das Leben in unserer
Stadt zu begeistern, zum Beispiel durch Kinder- und familienfreundliches Bauen.
In einem Neubaugebiet am Ackermannbogen haben sich in einer Befragung 90 Prozent der Familien zufrieden oder sehr zufrieden zur
Kinder- und Familienfreundlichkeit ausgesprochen. Das zeigt, wie viel wir mit konkreten Maßnahmen bewirken können.“
