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Glaube + Geld. War Jesus reich?

Bei seiner Geburt erhielt Jesus von den Sterndeutern, die ihm bei seiner Geburt huldigten, “Schätze” wie die Bibel zu berichten weiß (siehe Matthäus 2:11). Schätze hört sich für mich nach Wohlstand an.

Auch Jünger, die Jesus berief, waren Unternehmer (Fischer). Und in der Bibel steht kein Wort davon, dass sie arme Schlucker gewesen wären oder nach ihrer Berufung all ihren Besitz verschenkt hätten, weil Geld und Besitz schädlich seien.

In den Jahren, in denen Jesus und seine Jünger das Evangelium vom Reich Gottes verkündeten, ist auch nicht die Rede davon, dass sie am Hungertuch genagt hätten oder den Besitz von Geld als etwas Böses angesehen hätten.

Sie erhielten von wohlhabenden Frauen Geld und Unterstützung. Siehe Lukas Kapitel 8, Verse 1 – 3, wo von den Frauen die Rede ist, die Jesus und die Jünger begleiteten. Es heißt dort u.a.: “Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen.”

Jesus brauchte einen Finanzverwalter

Mit Judas Iskariot (das ist der Jünger, der Jesus später verriet) hatten Jesus und die Jünger sogar einen Geldverwalter, dem die Kasse anvertraut war. Allerdings keinen guten, denn er stahl und bereicherte sich aus dem Geldvermögen.

Armut kommt vom Teufel.
Wohlstand, Reichtum und Fülle immer von Gott.
Der Teufel ist ein Dieb;
Jesus beschenkt uns mit mehr als genug.

Bei Johannes Kapitel 12, Vers 6 erfahren wir, dass Jesus und die Jünger über anscheinend nicht unerhebliche Geldbestände verfügten, so dass sie nicht nur über eine Kasse verfügten, sondern sogar extra einen “abgestellt” hatten, der ihre Einkünfte verwaltete: “… er [gemeint ist Judas Iskariot] hatte nämlich die Kasse und veruntreute die Einkünfte.

Jesus und die Jünger mußten nicht betteln, sondern konnten sich Dinge kaufen und hatten sogar so viel, dass sie auch den Armen abgeben konnten. Denn bei Johannes Kapitel 13, Vers 29 erfahren wir: “Weil Judas die Kasse hatten, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir zum Fest brauchen!, oder Jesus trage ihm auf, den Armen etwas zu geben.”

Lassen Sie sich also nicht einreden, Ihr christlicher Glaube vertrage sich nicht mit Wohlstand und Reichtum oder dem Streben danach. Er tut es. Und mehr als das: Große gläubige Männer in der Bibel wie Abraham oder Hiob waren mehr als reich.

Gott ist unser himmlischer Vater. Würden Sie als Vater glücklich sein, wenn Ihre Kinder in Lumpen rumlaufen und betteln müßten, um einigermaßen über die Runden zu kommen?
Nein, das würde kein Vater wollen. Umso weniger unser Vater im Himmel!

Glaube und Geld

Bei Glaube & Geld ist nur eins wichtig: Wem dienen wir? Was stellen wir an erste Stelle in unserem Leben?
Die Antwort: Gott und Jesus _müssen_ uns wichtiger als alles andere sein. Alle materiellen Dingen, die wir auf Erden anhäufen können, haben keinerlei Bedeutung für unser Leben, das länger dauert als die paar Jahrzehnte hier unten auf Erden.

Wie sagt der Volksmund? Das letzte Hemd hat keine Taschen.
Weder Sie noch ich können irgendwas Materielles mitnehmen, wenn wir Gott, unseren Schöpfer treffen.

Reichtum und Besitztümer sind quasi Beiwerk in unserem irdischen Leben, dessen hauptsächlicher Sinn es ist, unsere persönliche Beziehung zu Gott und Jesus auf- und auszubauen.

Jesus war kein sozialistischer Schwätzer, der Arbeit oder Privatbesitz als etwas Schlechtes hingestellt hat.

Jesus war auch kein Sozialrevoluzzer, der Armut als erstrebenswert und Reichtum als etwas Verwerfliches hingestellt hat.

Materieller Besitz ist vergänglich. Unsere Seele aber unsterblich. Um was kümmern Sie sich mehr: Um Besitz oder darum, wo Ihre Seele die Ewigkeit verbringen wird?

Was Jesus allerdings zu Recht betonte: Alles Materielle spielt nur eine untergeordnete Rolle! Unser materieller Besitz ist vergänglich und darf nur sekundäre Bedeutung für uns haben.

Materielles stirbt und geht kaputt. Schauen Sie mal auf eine Müllhalde oder einen Autofriedhof, wo all die einst so funkelnden und ach so erstrebenswerten Güter, für die nicht wenige körperliche und geistige Gesundheit aufs Spiel gesetzt haben, vor sich hinrotten.
Ihre Seele hingegen ist unsterblich. Die geht nicht kaputt.
Sie und ich entscheiden aber, wo unsere Seele für alle Ewigkeit über die 70, 80 Jahre hier unten sein wird.

Ob Jesus richtig dolle reich war, weiß ich nicht. Auf jeden Fall war er nicht arm. Und ich weiß, dass er gelehrt hat, zuerst ihn, Gott und das Himmelreich zu suchen. Alles andere (Materielle) kommt dann ohnehin automatisch so, wie Gott es für uns vorgesehen hat.

Tipp: Sie wissen nicht, was Gott für Sie und Ihr Leben vorgesehen hat? Lernen Sie Gottes Willen kennen. Wo? In seinem Wort, der Bibel.
Wenn Sie Gott verstehen und kennenlernen wollen, führt kein Weg daran vorbei, dass Sie täglich in der Bibel lesen.
Fragen Sie Gott dabei, was er Ihnen sagen will.
Fragen Sie Gott, wie Sie sich entscheiden sollen, wenn Sie in Ihrem Alltagsleben nicht so recht wissen, was Sie tun sollen.
Machen Sie Gott und Jesus – bessere Freunde und Berater werden Sie niemals finden – zur Priorität in Ihrem Leben. Und gehorchen Sie ihnen. Dann wird alles gut – buchstäblich für alle Ewigkeit.


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