Mein Hovawart war ein richtiger Wasserhund. Das Foto zeigt ihn (schon in fortgeschrittenem Alter) im Dawson Lake. Als er noch jünger war, legte der sich in jede Pfütze. Na ja, das ist natürlich übertrieben. Aber er liebte das Wasser schon sehr.
Am Schluß seines irdischen Lebens hatte er arge Rückenprobleme. Am Ende haben meine Tochter und ich ihn sogar raustragen müssen, damit er sein Geschäft machen konnte, weil er seine Hinterbeine nicht mehr richtig benutzen konnte. Trauriger Anblick bei einem einst so stolz, majestätischem Tier.
Ich lag abends im Bett und dachte, das kann so nicht weitergehen. Und ich betete zu Gott, daß er ihn entweder bitte wieder gesund machen oder ihn sterben lassen soll, aber daß er mir ersparen möge, daß ich meinen lieben Hund einschläfern lassen muß.
Am nächsten Morgen weckte mich meine Tochter recht früh. Hovi war gestorben. Wir beerdigten ihn hinten im Waldteil unseres Gartens. Und ich dankte Gott, daß er meinen Hund hatte einfach so sterben lassen.
“Du bist mein Gott, dir will dich danken
mein Gott, dich will ich rühmen.”
[aus Psalm 118]
Das war schon alles traurig genug; da war ich dankbar, daß ich nicht die Entscheidung hatten fällen müssen, das Tier tot spritzen zu lassen (das mußte ich dann später bei meinem Hund “Cooper”, der bei einem Zusammentreffen mit einem Auto oder einem Elch, das wurde nie klar, sein Rückgrat gebrochen bekam).
==> Hovawart im Schnee in den Bergen bei Meadow Creek, Idaho
