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Kannibalismus in der Südsee? Tod von deutschem Segler aus SH auf Weltreise in Nuku Hiva

Papeete (dts Nachrichtenagentur) – Der seit mehreren Tage in Polynesien vermisste deutsche Segler ist tot. Das bestätigte die Familie des aus Schleswig Holstein stammenden Mannes am Mittwoch, dem 19. Oktober 2011.

Der 40-Jährige war seit 2008 gemeinsam mit seiner Freundin auf einer Weltumseglung. Dabei machte das Paar Station auf der französisch-polynesischen Insel Nuku Hiva.

Der Segler verschwand am 9. Oktober 2011, nachdem er mit einem Einheimischen auf Jagd gegangen war.

Die örtliche Polizei fand bei ihrer Suche menschliche Überreste an einer Feuerstelle.

Eine DNA-Analyse der Knochen und Zähne ergab nun, dass es sich um Überreste des vermissten Deutschen handelt.

Zuvor waren Gerüchte aufgekommen, wonach der Mann Kannibalismus zum Opfer gefallen sei. Diese Meldungen wies die örtliche Staatsanwaltschaft jedoch vehement zurück.

Die Suche nach dem Jagd-Begleiter und derzeitigen Hauptverdächtigen läuft noch. Auch das Bundeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.


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